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Eutingen Ganztagesbetreuung in Weitingen startet

Von
Weitingens Ortsvorsteher Rainer Himmelsbach (von links), Eutingens Bürgermeister Armin Jöchle, Andrea Speiser vom Elternbeirat der Grundschule Weitingen, Chiara Eitelbuß Leiterin der Ganztagsbetreuung Weitingen für die Awo Horb, Julia Straub vom Elternbeirat des Weitinger Kindergartens, Dyane Bachner Leiterin der Schulbetreuung bei der Awo Horb, Ulrich Hoffmann Vorsitzender des Awo-Kreisverbandes Freudenstadt, Kenan Alkan Elternvertreter der Grundschule Weitingen, sowie Jürgen Sroka, Rektor der Grundschule Eutingen, vor dem Weitinger Schulgebäude Foto: Spotts Foto: Schwarzwälder Bote

Die Ganztagesbetreuung an der Grundschule Eutingen, Außenstelle Weitingen wurde nun eingerichtet. Insgesamt 16 Kinder wurden bislang angemeldet.

Eutingen-Weitingen. "Es handelt sich zwar nicht um eine riesige Investition, aber wir sind froh, dass wir eine Lösung gefunden haben, denn die Plätze gingen aus", erklärte Eutingens Bürgermeister Armin Jöchle in der Weitinger Grundschule. Es sei zwar keine dauerhafte Lösung, die hier etabliert wurde, aber eine Interimsvariante, mit der man sehr zufrieden sei.

13 000 Euro nahm die Gemeinde in die Hand, um eine mobile Trennwand, eine Küche nebst Einrichtung sowie Möbel anzuschaffen, um die Rahmenbedingungen für die Ganztagsbetreuung zu schaffen. Das Angebot setzt der Ortsverein Horb der Arbeiterwohlfahrt (Awo) um.

Seit vergangener Woche läuft die Ganztagesbetreuung, die es in Eutingen schon seit einer ganzen Weile gibt, auch in Weitingen und der Start sei gelungen, berichtete Jöchle. Acht Kinder sind aktuell in der Frühbetreuung und zwölf in der Nachmittagsbetreuung: "Viel mehr ist auch nicht möglich", gab der Bürgermeister gleich zur Info.

Der Abmangel für die Gemeinde belaufe sich auf rund 75 000 Euro. Die Kosten für die Betreuung von Kinder sei "schon eine Hausnummer", meinte Jöchle, denn Ausgaben in dieser Höhe habe es dafür vor einigen Jahren noch nicht gegeben: "Für das Geld könnte man auch locker einen Feldweg asphaltieren, oder einem Verein kräftig unter die Arme greifen." In Eutingen würden die Kosten 78 000 Euro betragen, aber hier komme ein Zuschuss vom Land zu tragen, weshalb die Gemeinde dafür dann nur noch 55 000 Euro zahlen muss. "Dass Eltern arbeiten gehen können, lässt sich die Gemeinde schon was kosten", sagte der Bürgermeister. Doch, dass diese Investition sich lohne, zeige die steigende Nachfrage. Was als nächstes kommen könnte, skizzierte Jöchle: "In zwei bis drei Jahren könnte das Thema Ganztagsschule kommen." Diese werde aber nie die Zeiten bis 18 Uhr abdecken, was das aktuelle Angebot jedoch bieten könne.

Zehn Prozent Elternbeitrag

Aus Reihen der Eltern kam laut Andrea Speiser vom Elternbeirat der Grundschule Weitingen der Wunsch nach flexibleren Angeboten, denn derzeit sei es nur möglich ganze Wochen zu buchen. Viele würden aber nur zwei bis drei Tage die Woche benötigen. "Möglich ist viel", erklärte Jöchle, "und früher hatten wir auch tage- und stundenweise Tarife, aber das war höchst kompliziert, deshalb wollten wir das bewusst nicht mehr." Ulrich Hoffmann, der Vorsitzende des Awo-Kreisverbandes Freudenstadt, sagte: "Ich kann die Sicht der Eltern verstehen, aber wir müssen Personal vorhalten. Deshalb wird es dann natürlich teurer, wenn die Angebote flexibler gestaltet sind – und diese Mehrkosten fallen dann auf die Gemeinde." Hoffmann gab auch zu Bedenken, dass man bei den Elternbeiträgen mit etwa zehn Prozent bereits weit unter der politischen Zielrichtung des Kommunalverbands für Jugend und Soziales von 20 Prozent liege.

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