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Eutingen Für Bebauungsplan ausgesprochen

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Archiv-Foto: Spotts Foto: Schwarzwälder Bote

"Wir schicken nun den Bebauungsplan auf die Reise", sagte Bürgermeister Armin Jöchle bei der vergangenen Bezirksbeiratssitzung über das neue Baugebiet "Vollmaringer Weg".

Eutingen. Im Gepäck hat der Plan die Vorschläge aus dem Workshop mit den Bürgern aus dem April 2019 und eine Konzeption des Büro Gförer in Empfingen, welche bei der Sitzung vorgestellt wurde.

Das geplante Gebiet zwischen dem Vollmaringer Weg, der Kreisstraße nach Göttelfingen und der Höhenstraße soll laut den Unterlagen rund 36 000 Quadratmeter betragen, wobei etwa 12 000 Quadratmeter als reine überbaubare Fläche ausgewiesen ist.

Wichtig war der Verwaltung und dem Planungsbüro dabei, dass der Vollmaringer Weg als Weg auf die Felder erhalten bleibt.

Von der Konzeption und dem Workshop im Jahr 2019 ist man im Gemeinderat im Februar 2020 bei einigen Punkten abgewichen. Ein Blick in die Änderungen: Es sollen 46 Grundstücke für Einfamilienhäuser entstehen, statt bisher 50. Statt 2880 Quadratmeter Fläche für Mehrfamilienhäuser sollen es nun 5500 Quadratmeter sein. Die Anzahl der Wohnungen ist bei Einfamilienhäusern mit zwei Geschossen auf drei begrenzt, bei den Mehrfamilienhäusern soll es keine "starre Regelung" geben. Hier sollen dreigeschossige Gebäude möglich sein. Die Mehrfamilienhäuser sollen im Norden und im Nordosten des Gebiets in Richtung der Kreisstraße entstehen.

Ein Spielplatz mit 1173 Quadratmetern soll im Süden gebaut werden, da die Anbindung an den Vollmaringer Weg für Radfahrer so besser sei.

Mit im Koffer für die Reise hat das Baugebiet eine Kombination der Verfahren für Baugebiete. Der Grund: Einige Grundstücke befinden sich zum Teil innerhalb der im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Wohnbauflächen und zum Teil im Außenbereich. Daher könnten zwei Bebauungspläne aufgestellt werden. Die Gemeinde hat mit dem Landratsamt und dem Regierungspräsidium ausgemacht, dass zwei Teilabschnitte gebildet werden können. Teilabschnitt A, mit einer Fläche unter 10 000 Quadratmeter, soll nun im beschleunigten Verfahren nach Paragraf 13 in Verbindung mit Abschnitt 13a und 13b BauGB, gebildet werden. "Dem Gesetz nach sind eine Umweltprüfung und ein Umweltbericht dann nicht mehr nötig", so Jana Walter vom Büro Gförer. Teilabschnitt B muss im Regelverfahren nach Paragraf 1 und 2 BauGB entwickelt werden.

Als Proviant für die Reise des Bebauungsplans gab es die Zustimmung der Bezirksbeiräte und die Empfehlung an den Gemeinderat, die Pläne so anzugehen. Die erste Rast soll dann nach dem Gemeinderatsbeschluss die öffentliche Auslegung sein, bei der die Bevölkerung die Pläne einsehen und Kommentierungen abgeben kann.

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