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Eutingen Förderungsanträge können gestellt werden

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Eutingen (pm). In ihrer jüngsten Sitzung stimmte der Eutinger Gemeinderat einer Auftragsvergabe in Höhe von 50 000 Euro brutto an die Rala NGN Germany GmbH aus Rodgau zu. Dieses Dienstleistungsunternehmen, das sich ganz auf den Ausbau von Glasfasernetzen spezialisiert hat, verbürgt sich für einen kontrollierter Ablauf ohne unliebsame Überraschungen, die von der Projektidee bis zur Realisierung reichen.

Wie der stellvertretende Hauptamtsleiter Daniel Beilharz erklärte, würde jetzt, laut Rala, die notwendige Unbedenklichkeitsbescheinigung vorliegen, die nötig ist, damit man Förderungsanträge des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland stellen kann. Beilharz betonte, dass es jetzt in Ordnung ist, dass man den Auftrag vergibt.

Dazu kam jedoch eine kritische Nachfrage aus der Mitte des Gemeinderats. Ein Mitglied wollte wissen, ob der Betrag von 50 000 Euro für Beraterleistungen nun alle zwei Jahre fällig würde, da man die gleiche Summe bereits 2019 schon einmal beauftragt hatte.

Beilharz bestätigte dies, stellte jedoch fest, dass nicht alle freien Beträge abgerufen wurden, da die Abrechnung wesentliche günstiger war. Armin Jöchle verglich diese Ingenieurleistung wie Einzelgewerke bei einem Hochbau, die auch immer separat abgerechnet werden. "Der Preis ist auf jeden Fall gerechtfertigt" so der stellvertretende Hauptamtsleiter.

In diesem Zusammenhang wurde auch nochmals erörtert, wie man die "Weißer Fleck" in Punkto Netzversorgung, die in Weitingen entdeckt wurden, abdecken könne und jetzt auch eine Lösung da, sei, wie man Glasfaser runter in die Sommerhalde legen könnte (wir berichteten). "Wir wollen für Weitingen einen Bundesförderantrag stellen", erklärte Jöchle.

Dazu müsste zuerst der Landesförderantrag zurückgenommen werden. Wir müssten hier einfach zu viel Geld in die Hand nehmen, um neben einem Koaxialkabel ein Glasfaserkabel zu legen. Nun will man warten, bis das Backbone-Netz des Landkreises steht.

Gesamtkosten kann man zwar noch nicht nennen, doch Jöchle glaubt, dass der Aufwand nicht höher ist als im Haushaltsplan vorgesehen. Allein für das Backbone-Netz sind bereits 210 000 Euro im Haushalt vorgesehen. "Wir achten darauf, dass der Haushalt nicht zu sehr strapaziert wird" versprach Jöchle dem Gemeinderat.

Rat Anton Friedrich formuliert als Ziel: "Jeder Bürger soll schnelles Internet haben. Dort wo es schon da ist, kann man die Bemühungen außen vorlassen." Er mahnt auch, dass man nicht nur in Richtung Zuschuss schielen sollte, sondern dass dieser auch im Verhältnis zum Ertrag steht. "Nicht, dass wir 20 000 Euro investieren um 6000 Euro zu bekommen." Jöchle hofft, dass man mit der Strategie richtig liegt und sein Mitarbeiter Beilharz ergänzte, dass man derzeit hohen Projektdruck vom Landratsamt habe. Abschließend zog Rat Hubert Lachenmaier folgendes Fazit: "Wir kommen in dieser Sache immer ein Stück weiter, die Richtung ist gut."

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