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Eutingen Entwurf mit Sankt-Georg-Kirche überzeugt

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Amelie Schweizer steht vor der Sankt-Georg-Kirche in Rohrdorf. Die Kirche diente der 15-Jährigen als Vorlage für ihren Logoentwurf, der von dem Arbeitskreis für die Feier "1250 Jahre Rohrdorf" ausgewählt wurde. Foto: Feinler Foto: Schwarzwälder Bote

Ihrer Kreativität scheinen keine Grenzen gesetzt, denn Amelie Schweizer aus Rohrdorf hat nicht nur ein Logo für das Jubiläumsjahr "1250 Jahre Rohrdorf" der Gemeindeverwaltung und dem Arbeitskreis vorgeschlagen. Unzählige Ideen gingen der 15-Jährigen durch den Kopf und einige schafften es auch auf das Papier.

Eutingen-Rohrdorf. Ihre Favoriten reichte sie beim Wettbewerb ein. Der neue Rohrdorfer Ortsvorsteher Alexander Schweizer freut sich, dass sechs Interessierte am Wettbewerb teilgenommen haben. "Alle bekommen ein Geschenk", verrät Sabine Rainer, die bereits bei der 1250-Jahr-Feier in Eutingen stark eingespannt war und daher ihre Erfahrungen für das Fest vom 17. bis 19. Juli in Rohrdorf weitergeben kann.

Viele verschiedene Ideen wurden eingereicht

Die Entscheidung für das passende Logo fällte der Arbeitskreis, der über Facebook bekannt gibt: "Beim Logo-Wettbewerb haben sich sehr viele kreative Köpfe beteiligt. Die Auswahl für ein Logo war eine große Herausforderung, da es sehr viele gute Vorschläge und Entwürfe gab. Hierzu möchten wir allen ein herzliches Dankeschön aussprechen." Entschieden habe sich der Arbeitskreis für das Logo von Amelie Schweizer, weil es mit der Rohrdorfer Sankt-Georg-Kirche ein Wahrzeichen des Ortes zeige. Die windähnlichen Striche würden Tradition und Moderne vereinen.

"Ich hab mir einige Logos zu Stadtjubiläen im Internet angeschaut, aber nichts gefunden, was passen würde", beschreibt Amelie Schweizer, wie ihre ersten Schritte nach dem Ausschreiben des Wettbewerbs ausgesehen hätten. Da es in der Schule mit Klassenarbeiten ruhiger wurde, konnte sie richtig loslegen. Am Logo für "1250 Jahre Eutingen" mit dem Eutinger Kirchturm habe die 15-Jährige sich dann orientiert. Anfangs zeichnete sie einiges auf Papier, lud eine Gestaltungs-App herunter und versuchte die Vorschläge digital umzusetzen. "Das klappte aber nicht", erinnert sich die Rohrdorferin, die bereits im Kindergarten viel Freude am Malen und Basteln hatte.

"Du konntest schon immer besser malen als ich", weiß ihr jüngster Bruder Manuel, der mächtig stolz auf seine große Schwester ist. Eine Zeit lang besuchte sie einen gestalterischen Kurs, doch dann wurden die Aufgaben in der Schule immer vielseitiger und sie lebte dort ihre Kreativität aus. Seit einigen Jahren hat sie großen Gefallen am Handlettering, die Kunst, mit verschiedenen Materialien Buchstaben zu gestalten. Eine Kombination aus händischer Zeichnung und digitaler Gestaltung verwarf Amelie Schweizer: "Das passte irgendwie nicht zusammen." Somit fiel die Idee weg, die Zahlen des ersten Nennungsjahres 770 bis zum Festakt im Jahr 2020 mit einem Faden zu verbinden.

Gefallen habe ihr die eingefügten Zahlen "1250" in einem Quader, doch der Familienrat war sich nicht sicher. "Man kann das auch anders lesen: 1250 oder 1520", erklärt Amelie Schweizer, dass ihr der Vorschlag zwar gefallen habe, aber Verwirrungen aufkommen könnten. Weil die Rohrdorfer als Eierknacker bekannt sind, überlegte sie eine Gestaltung mit einem Ei zu realisieren. Die Sankt-Georg-Kirche digitalisiert auf dem Tablet habe ihr dann aber so sehr gefallen, dass sie zu diesem Bild einige Vorschl äge erarbeitete. Ob Rundlogo, Rechteckform oder Kombinationen mit anderen Motiven – Amelie Schweizer verbrachte einige Zeit mit dem Jubiläumslogo. Selbst das Wappen mit Arm wurde eingearbeitet. "Ich hab dann alle Vorschläge, die mir gefallen haben, an die Gemeinde geschickt", denkt die Rohrdorferin an die Sommermonate zurück.

Ihre persönlichen Favoriten seien der Kirchturm mit alter Schrift oder das Wappen gewesen. Bei den Favoriten hatte ihr Bruder Manuel geholfen, die passende Schrift zu finden. "Meine Familie hat mich sehr unterstützt", zeigt sich die Zehntklässlerin dankbar. Als sie die Nachricht erhielt, dass ihr Logo mit dem Kirchturm auf allen offiziellen Schreiben und Publikationen zu "1250 Jahre Rohrdorf" zu sehen sein wird, konnte sie es kaum glauben: "Ich hoffe, dass die, die das Logo sehen, es mögen und, dass die Besucher Freude am Fest haben." Aber als junge Rohrdorferin hofft sie auch, dass in ihrem Heimatdorf vom 17. bis 19. Juli einiges für die Jugend geboten ist.

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