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Eutingen Ein Teilabschnitt wird im beschleunigten Verfahren gebildet

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Im Vollmaringer Weg sollen bald neue Bauplätze entstehen. Foto: Spotts Foto: Schwarzwälder Bote

Eutingen (msp). Da die Gemeinde aktuell über keine Bauplätze mehr verfügt und die Nachfrage nach solchen groß ist, plant die Eutinger Verwaltung mehrere Baugebiete, eines davon in Eutingen in der Verlängerung des Vollmaringer Wegs. Über den Aufstellungsbeschluss zum neuen Baugebiet "Vollmaringer Weg" entschied der Eutinger Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung und stimmte bei einer Enthaltung mehrheitlich dafür.

Vor allem junge Leute aus Eutingen und den Teilorten sollen die Möglichkeit erhalten in ihrer Heimat zu bauen. Dabei sollen nicht nur Einfamilienhäuser entstehen. Es soll durch Mehrfamilienhäuser auch eine verdichtete Bauweise angestrebt werden, so dass die Nachfrage nach Wohnraum gedeckt werden kann.

Einige Grundstücke befinden sich zum Teil innerhalb der im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Wohnbauflächen und zum Teil im Außenbereich. Außerdem gibt es weitere Grundstücke im Außenbereich, vor allem die zur Kreisstraße hin befindlichen, die nicht als Wohnbaufläche ausgewiesen sind. Grundsätzlich könnten deshalb zwei Bebauungspläne aufgestellt werden. Dies könnte aber für die Bürger und das Verfahren an sich verwirrend werden, weshalb eine Lösung angestrebt wird, bei der nur ein Bebauungsplan nötig ist. Dazu hat sich die Gemeinde mit dem Landratsamt und dem Regierungspräsidium abgestimmt, so dass nun zwei Teilabschnitte gebildet werden können. Teilabschnitt A, dessen Grundfläche weniger als 10 000 Quadratmeter beträgt, soll nun im beschleunigten Verfahren nach Paragraf 13 in Verbindung mit Abschnitt 13a und 13b BauGB, gebildet werden. Dem Gesetz nach ist eine Umweltprüfung und ein Umweltbericht dann nicht mehr nötig. Teilabschnitt B muss im Regelverfahren nach Pragraf 1 und 2 BauGB entwickelt werden. Die Bildung der beiden Teilabschnitte erfolgt dann im nächsten Verfahrensschritt, bei der Ausarbeitung des Bebauungsplanentwurfs, erklärt die Verwaltung.

Weitingens Ortsvorsteher und Gemeinderat Rainer Himmelsbach (FW) meinte zum beschleunigten Verfahren: "Wenn wir die Umweltprüfung weglassen, dann stellt das schon einen großen Einschnitt dar." Bürgermeister Armin Jöchle (CDU) erwiderte darauf, dass Umweltprüfungen nicht nur "einen Haufen" Geld kosten und sollte etwas Eklatantes im Wege stehen, würde dies trotzdem auf den Tisch der Räte kommen. "Früher hatten wir die gesetzliche Pflicht zur Umweltprüfung und konnten uns nicht entscheiden. Jetzt haben wir diese Möglichkeit und sollten sie auch nutzen", argumentierte Jöchle.

Der städtebauliche Entwurf für das Baugebiet soll dann in der Januar-Sitzung beraten werden.

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