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Eutingen Ein junger Sportler erreicht Gold

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Alkoholfrei Sport genießen hieß es an einer Station, die alle 25 Kinder und Jugendliche beim ersten Ferienprogrammpunkt des Jahres in der Gemeinde beim SV Eutingen erlebten.Foto: Feinler Foto: Schwarzwälder Bote

Drei Bereiche vereinte der Sportverein Eutingen am Samstag, denn im Rahmen des Sommerferienprogrammpunktes konnten die 25 Teilnehmer das DFB-Fußball-Abzeichen absolvieren und mehr zum Programm "Alkoholfrei Sport genießen" erfahren.

Eutingen. Um die Hygienevorschriften einzuhalten, wurde der erste Ferienprogrammpunkt des Jahres in der Gemeinde Eutingen zwei geteilt. Die Sechs- bis Zehnjährigen trafen sich morgens und die Elf- bis 15-Jährigen nachmittags. Die Kursleiter Carsten Gaiser, Carolin Krauß, Alina Nesch und Christina Saile hatten die jeweils zwei Stunden für die 25 Teilnehmer vorbereitet. 14 Betreuer kümmerten sich um die Teilnehmer, die aufgrund der Corona-Verordnung in Dreier- und Vierer-Gruppen aufgeteilt wurden. Jeder Teilnehmer musste vorab seine Hände desinfizieren.

Ein etwas anderer Ferienprogrammpunkt war dieses Mal beim Sportverein Eutingen angesagt. Das DFB-Fußball-Abzeichen ist ein sportliches Aktionsprogramm für Kinder und Jugendliche. Jeder Teilnehmer durchlief die einzelnen Stationen des Parcours und sammelte Punkte. Große Freude hatte Luis als "Dribbelkünstler", denn er musste einen Parcours mit einem Ball am Fußball passieren und am Schluss gegen eine Bank passen. Die Zeit wurde gestoppt und je nach Altersklasse gab es eine andere Wertung. Als eines der wenigen Mädchen passierte Louise die unterschiedlichen Stationen mit Inbrunst. Innerhalb von 30 Sekunden muss sie gegen eine Langbank bei der Station "Kurz-Pass-Ass" so viele Bälle als möglich schießen. Die Pässe trugen die Betreuer in die Listen ein. Vor allem die Jungs waren begeistert von der Station Kopfballkönig, denn sie mussten so viele Bälle als möglich in ein abgesperrtes Tor hineinköpfen. Je nachdem, welche Zone die Teilnehmer trafen, erhielten sie mehr und mehr Punkte. Die Sechs- bis Zehnjährigen durften den Jugendball nehmen, während die Größeren den Standard-Ball erhielten.

Bei der Station Flankengeber mussten die Teilnehmer ihren Ball in einem Feld platzieren. Wenn sie trafen, blieb der Ball liegen, ansonsten mussten sie weiter versuchen, ihr Ziel zu erreichen. Der "Elferkönig" wurde für jüngere Teilnehmer umgewandelt, denn anstatt elf Meter waren sie nur neun Meter vom Tor entfernt. "Die sind noch zu klein dafür", erklärte Mitorganisatorin Christina Saile und zeigte auf das unterteilte Tor. In der unteren Reihe rechts und links konnten die Teilnehmer zehn Punkte, oben rechts und links 20 Punkte erzielen. Um die Geschwindigkeit ging es bei einer Station, wo alle auf ein Tor schießen mussten. Die Schussgeschwindigkeit wurde dabei gemessen. Wer fertig war, konnte an einem weiteren Tor wie beim Torwandschießen die Genauigkeit üben. Zudem hatten die Betreuer noch einen kleinen Parcours aufgebaut. Nach zwei Durchgängen wurden alle Punktzahlen ermittelt und für die jeweiligen Teilnehmer zusammengeschrieben.

Immerhin ging es um das offizielle Fußball-Abzeichen in Gold, Silber oder Bronze, für das sich die Teilnehmer sehr ins Zeug legten. Ein Teilnehmer erreichte Gold, sieben Silber und 17 Bronze, wofür die Teilnehmer starken Applaus erhielten. Doch jeder Teilnehmer bekam eine Urkunde. Als besonderen Höhepunkt beschrieben die Teilnehmer den Stand "Alkoholfrei Sport genießen" – eine Aktion der Bundeszentrale für Aufklärung in Kooperation mit dem DFB. Die Kinder erfuhren von Jenny Nesch und Melissa Katz nicht nur einiges zum Thema, wie schädlich Alkohol sein kann, sie durften in einem Quiz Fragen beantworten und hatten dabei große Freude. So wusste Luis für seine Gruppe, dass Alkohol alle Organe und nicht nur die Leber schädigt. Paul kreuzte an, dass Alkohol beispielsweise den Muskelaufbau hemmt. Bei zu schwierigen Fragen unterstützten die beiden Betreuer die Sechs- bis Zehnjährigen.

Am Schluss gab es für jedes Kind einen alkoholfreien Cocktail, der bei der Hitze allen schmeckte. Vom ersten und wohl bisher einem der wenigen Ferienprogrammpunkte in der Gemeinde Eutingen waren die Teilnehmer begeistert.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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