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Eutingen Ein Geburtshelfer für den Freundschaftsring

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Im Rahmen des Ringtreffens des Narrenrings Neckar Gäu gab es am Samstagabend einen Brauchtumsabend, bei dem das Publikum im vollen Festzelt die 26 Narrenzünfte mit ihren sehr unterschiedlichen Maskengruppen kennenlernen durfte.

Eut ingen-Weitingen . Gleich zu Beginn stiegen die anwesenden Musikgruppen auf die Bühne, um gemeinsam den Weitinger Narrenmarsch zu intonieren und damit den Brauchtumsabend zu eröffnen.

Ringpräsident Thomas Fischer begrüßte. "Das Ringtreffen ist ein tolles Ding. Heut schaut die ganze Fasnachtswelt nach Weitingen ins Narrenzelt. Beim Brauchtums Abend hier im Zelt, wird unser Häs nun vorgestellt. Denn heute kann jede Zunft mal zeigen, wie bunt sind ihre eignen Reigen. Dem Gastgeber gilt unser besonderer Gruß, weil der heut Abend schaffen muss. Und hier im Zelt sieht es jedes Kind, dass Narren halt auch Schaffer sind. Das große Zelt in voller Pracht: Weidenger das hab ihr echt gut gemacht. Hier kann man glatt die Welt vergessen und zudem no vom Boden essen. So um 1930 waren die Jauner früh schon fleißig. Man feierte hier jedes Fest und ging vor allem nicht ins Nescht. Ein Bettschoner wollte man sein und schuf den Weitenger Narren Verein. Neunzig Jahre ist das her, da fällt das Feiern nicht mehr schwer."

Auch Zunftmeister Pascal Schmitt gab seiner Freude Ausdruck über das volle Festzelt. Er entschuldigte sich dafür, dass am Vorabend nicht alle Ringzünfte im Festzelt einen Platz gefunden hatten, so Empfingen und Salzstetten.

Armin Jöchle, Bürgermeister der Gemeinde, ließ es sich auch nicht nehmen, ein Grußwort zu sprechen. Er erinnerte daran, dass Weitingen Geburtshelfer war für den närrischen Freundschaftsring.

Dann ging es Schlag auf Schlag, galt es doch in drei Blöcken die 26 Narrenzünfte mit ihren Masken vorzustellen. Dies moderierten souverän Jakob Holocher, Manuel Ranft und Thomas Kreidler.

Mit Videoclips gab es zunächst einen Ringtour-Rückblick auf die einzelnen Zünfte, bevor sie mit ihren Masken auf die Bühne stiegen. Welch eine Vielfalt. So gab es Hexen in jeder Zunft, aber sehr verschieden, was Häs und Ausdruck der Masken zeigte. Die Narrenzunft Vollmaringen sei das ganze Jahr narret. Zudem war zu erfahren, dass die Sieben-Hügel-Hexen aus Salzstetten nur aus Männern bestehen.

Im Block drei zeigte das Männerballett aus Bad Imnau, dass es angesichts der Grazie durchaus mit vielen Showtanzgruppen ebenbürtig ist. Hochkonzentriert legten sie einen sehenswerten Showtanz hin, der mit viel Beifall begleitet wurde. Die Blätzlesbua von Ergenzingen zeigten mit musikalischer Begleitung der Fleckahuper einen Maskentanz.

Am Ende der Vorstellungen der einzelnen Narrenzünfte gab es noch als Höhepunkt einen Ringtanz, an dem viele Maskenträger auf der Bühne teilnahmen und damit zeigten, wie farbenprächtig und vielseitig der närrische Freundschaftsring Neckar Gäu ist.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte an diesem Abend Fashion, die gekonnt zum Tanz auf die Bühne einluden, aber auch für die richtige Stimmung sorgten.

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