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Eutingen Aufgeben zählt nicht

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Die Schüler der Roßberg- und der Falkenrealschule gaben alles: Im Studio von Conny Conrad sangen sie den Titel "Hey Life" ein, was Bürgermeister Armin Jöchle (hintere Reihe von rechts), Conny Conrad, SWR-Moderator Jürgen Hörig, Roland Wehrle (Geschäftsführer der Nachsorgeklinik Tannheim) sowie die Lehrer Peter Straub und Stefanie Maier. Foto: Dold Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Martin Dold

Eutingen-Weitingen. Conny Conrad hebt in seinem Studio die Arme wie ein Dirigent, dann legen die Kinder los: Zehn Schüler schmettern den Song "Hey Life".

"Wenn ich das höre, berührt es mich sehr", sagt SWR-Moderator Jürgen Hörig, der es sich daneben auf dem roten Ledersofa bequem gemacht. Ansonsten ist er vor allem als Moderator der Landesschau bekannt, doch er hat diesen Song bei Conny Conrad eingesungen. Dieser hatte das Gesangtalent von Jürgen Hörig erkannt (Conrad: "Ich möchte immer Nachwuchstalente entdecken, egal wie alt dieser ist") und daher beschritt er neue Pfade.

Conrad sorgte für die Kompositionen und Begleitmusik, Hörig sang die Songs ein. Einer davon – "Hey Life" – ist speziell für die Tannheimer Klinik gemacht. Sämtliche Erlöse aus Singleverkäufen und Downloads kommen eins zu eins der Kindernachsorgeklinik in Tannheim zugute.

Für den Song wurde auch ein Kinderchor benötigt, der sich aus Schülern der Roßbergschule Horb und der Falkenrealschule Freudenstadt zusammen setzte. "Gesunde Kinder tun etwas für kranke Kinder. Sie wollen ihnen das Leben angenehmer machen und womit geht das besser als mit Musik?", sagte Conrad.

Jürgen Hörig hat zur Tannheimer Klinik einen besonderen Bezug, war er doch zwölf Jahre lang Vorsitzender von deren Förderverein. So kam auch die Idee für den Song "Hey Life". "Dir, Krebs, zeige ich es. Ich geb nicht auf und lass mir so etwas nicht gefallen": Diese Botschaft solle der Song transportieren. "Es ist ein fröhlicher Song, der toll komponiert ist", sagte Hörig.

Conrad setzt seine Künste für andere ein

Bürgermeister Armin Jöchle schaute ebenfalls im Studio vorbei. Er wisse um das Faible von Conrad für Kinder und es freue ihn, dass er seine Künste für andere einsetze. Soziale Einrichtungen wie die Klinik in Tannheim brauche private Unterstützung. Nun seien die Schüler an der Reihe. "Ich freue mich, dass ihr hier seid", sagte der Bürgermeister.

Auch Roland Wehrle, Geschäftsführer der Tannheimer Klinik, kam für diesen Anlass ins Studio von Conrad an der Sommerhalde. Er stellte die Arbeit in der Klinik vor, in der es wunderbare und fröhliche, aber auch traurige Momente gebe. "Die Kinder sind positiv, kämpfen für ihr Leben und haben eine unheimliche Ausstrahlung", wusste Wehrle. So sage beispielsweise ein vierjähriges Mädchen auf Nachfrage, dass es ihr gut gehe. Sein Haus benötige jährlich 65 000 Euro an Spenden, um die Qualität zu halten.

Stefanie Maier, Schulleiterin der Falkenrealschule Freudenstadt, kennt Conny Conrad bereits seit längerem, ist deren Tochter AnnA doch als Sängerin unter seinen Fittichen. "Selbstverständlich unterstützen wir so etwas. Ohne solche Arbeit geht es nicht", sagte mit Blick auf die Erfordernisse der Klinik.

Peter Straub von der Roßbergschule Horb wollte da nicht zurück stehen. "Eine tolle Chance, die wir gerne unterstützen". Sein Schulchor ist übrigens heute bei der Musik zur Marktzeit in Horb zu hören. Vier Schülerinnen waren gestern in Conrads Studio dabei, um den Titel einzusingen. Dieser soll möglichst zum Deutschen Kindertag am 20. September erscheinen.

 
 

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