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Eutingen Anlieger ärgern sich weiter über Lastwagen

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Anwohner und Gewerbetreibende beschweren sich weiterhin über die Parkzustände und andere Vorgehen im Gewerbegebiet Neuer Bahnhof in Eutingen. Foto: Feinler

Eutingen - Es wird nicht ruhiger im Gewerbegebiet Neuer Bahnhof in Eutingen - zumindest nicht für die Anwohner und Gewerbetreibenden. Doch die Polizei scheint von den Ölwechseln und anderen Problemen nur wenig mitzubekommen.

"Es hat sich nicht verbessert", schreibt ein Gewerbetreibender und schickt zahlreiche Fotos von parkenden Lastwagen im Gewerbegebiet Neuer Bahnhof. "Anzahl etwa auf gleich hohem Niveau, Parkverbot wird nicht kontrolliert oder zu wenig. Gestern wurden Fahrzeuge repariert", verweist er auf ein scheinbares Vorgehen Mitte Juli hin. Der Polizei oder der Gemeindeverwaltung habe er seine Beobachtungen nicht gemeldet. "Ich geh lieber den direkten Weg. Direkter Weg heißt: ich gehe zur Presse", schreibt er weiter.

Kaum Hinweise aus Bevölkerung

Simone Unger vom zuständigen Polizeirevier Pforzheim erklärt: "Insgesamt kommen kaum Hinweise aus der Bevölkerung auf Missstände vor Ort." Dem jedoch widersprechen Anwohner und erklären, sie hätten ihre Beobachtungen schon mehrfach den zuständigen Beamten, dem Rathaus und der Polizei gemeldet. Ihrer Meinung nach werde nun öfter kontrolliert, aber ruhiger wäre es nicht geworden. So mancher Gewerbetreibende vor Ort habe daher aufgegeben und sehe sich zudem von den "illegalen Machenschaften" beeinträchtigt. Sätze wie "Ich habe Angst" oder "Ich wurde bedroht" tauchten in der Vergangenheit immer wieder auf (wir berichteten). Ein Anwohner hatte beispielsweise einen Ölwechsel auf offener Straße gesehen und auch schon einige Vergehen fotografiert. Die Beteiligten hätten ihn deswegen bedroht, weshalb er sich zurückhielt.

Unger vom Polizeipräsidium Pforzheim empfiehlt: "Sofern entsprechende Vorkommnisse auftreten, sollte selbstverständlich direkt das Polizeirevier Horb verständigt werden." Regelmäßig würde das Polizeirevier Horb das Gebiert Neuer Bahnhof/Gewerbegebiet Hummelberg bestreifen. "Hierbei werden immer wieder auch Verstöße festgestellt (in der Regel Parkverstöße), welche konsequent geahndet werden", sagt Unger, die erklärt: "Reparaturen auf der Straße konnten in den zurückliegenden Monaten unsererseits nicht festgestellt werden. Vielmehr stellt sich der Sachverhalt aktuell eher so dar, als hätten sich diese Reparaturen auf entsprechende Firmengelände verlagert. Auch hier nochmals der Hinweis, bei Feststellungen das zuständige Revier anzurufen."

Kontrollen haben nichts verändert

Kopfschütteln bei den Gewerbetreibenden: "Dass solche Menschen immer mit allem durchkommen." Wer immer mal wieder die Martin-Fassnacht-Straße entlang spaziert, erkennt zahlreiche abgestellte Lastwagen und Anhänger der gleichen Gewerbetreibenden. Manche würden schon viele Wochen dort stehen oder immer wieder bewegt und abgestellt werden. Rund herum habe der Grünstreifen schon oft verwüstet ausgesehen. "Es ist ärgerlich, dass die Gemeinde die Kosten für die Entsorgung trägt. So wie beim letzten Ölausbruch", ist ein Gewerbetreibender sichtlich erbost. Auch er möchte mit seinem Namen nicht in der Zeitung genannt werden, weil er Angst habe. Schilder seien aufgestellt worden. Es werde auch kontrolliert, doch verändert habe sich kaum etwas, ärgert er sich weiter.

Die Gemeindeverwaltung hat diese Hinweise erhalten und mitgeteilt, dass der Vollzugsbeamte die Situation anschauen würde. Was bei dieser Überprüfung herauskam, war bislang, trotz mehrmaligem Nachfragen, nicht zu erfahren. Eine Tatsache, welche die Betroffenen noch weiter verärgert: "Da wurde viel zu lange nichts gemacht. Erst als wir uns an die Presse gewandt haben, nahm es mal etwas Fahrt auf, aber gebracht hat es nichts. Wir müssen wohl mit dem allem leben." Doch so mancher Gewerbetreibende möchte nicht aufgeben und fotografiert weiter fleißig.

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