Großer Empfang: der Eurovision Song Contest 2022 steigt in Turin Foto: dpa/Jens Büttner

Eigentlich ist der Eurovision Song Contest ja nur ein TV- Spaß. Aber in diesem Jahr bietet auch er den Kriegstreibern in Moskau Paroli, kommentiert Tim Schleider.

Zweifellos hat Russland guten Grund, alljährlich am 9. Mail der zahllosen Opfer zu gedenken, die zwischen 1942 und 1945 nötig waren, um Nazideutschland zu besiegen. Doch mehr als in früheren Jahren war die große Militärparade am vergangenen Montag auch eine weitere Machtdemonstration Wladimir Putins für den Rest der Welt, für „diesen dekadenten Westen“, wie er es abfällig ausdrückt: Die schier endlosen Reihen akribisch sortierter Soldaten und die Vorbeifahrt monströser Waffen stehen eben auch für Machtwillen, Dominanz, Gleichförmigkeit und Gewaltbereitschaft. Das ist Wladimir Putins Kultur.

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