Die Idee, dass einmal französische Europa-Park-Besucher per Seilbahn angereist kommen, hat vor rund zwei Jahren für Wirbel gesorgt. Foto: Seeger

Winfried Kretschmann will Idee wieder aufgreifen: "Ein attraktives Projekt."

Rust - Beim kommunalpolitischen Gespräch mit Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann kam ganz unerwartet auch die im November 2018 heiß diskutierte Europa-Park-Seilbahn wieder zur Sprache.

Diese sollte von Rust durch das Naturschutzgebiet Taubergießen, über den Rhein nach Frankreich führen – so die anfängliche Idee. "Das ist dann gleich unter die Mühlen geraten, weil Umweltverbände Sturm gelaufen sind, ohne zu wissen, was geplant ist", betonte Kretschmann. "Das sollten wir auch wieder aufnehmen." Es handele sich dabei um ein attraktives Projekt. An geeigneter Stelle verlaufend, müsse im Naturschutzgebiet eventuell nicht gebaut werden, so Kretschmann.

Aber: "Das ist jetzt noch in weiterer Ferne. Man muss die Sachen auch gut einfädeln. Aber im Bereich des Tourismus werden wir weiter vorangehen müssen", erklärte Kretschmann. Auslöser war eine Nachfrage des Ruster Bürgermeisters Kai-Achim Klare bezüglich einer nachhaltigen Förderung des Tourismussektors. "Ich hoffe, die Pressevertreter hören jetzt gut zu", erklärte Landrat Frank Scherer.

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