VfB-Chefcoach Sebastian Hoeneß ist trotz Personalsorgen in der Abwehr vor dem Heimspiel gegen Maccabi Tel Aviv in der Europa League optimistisch. Foto: Baumann/Julia Rahn

Mit einem Sieg über Maccabi Tel Aviv möchte der VfB vorzeitig die K.o.-Phase der Europa League erreichen. Unterschätzen will man den Vorletzten der Ligaphasen-Tabelle nicht.

Mit nur einem Punkt nach den ersten fünf Spielen der Europa League, geholt durch ein 0:0 gegen Paok Saloniki, liegt Maccabi Tel Aviv auf dem vorletzten Platz der insgesamt 36 Teams umfassenden Tabelle der Ligaphase. Dennoch will der VfB-Trainer Sebastian Hoeneß den israelischen Meister nicht unterschätzen.

 

„Wir können auch die Tabelle lesen“, sagt Hoeneß: „Doch ohne einen hundertprozentigen Einsatz wird es auch diesmal nicht gehen. Den brauchst du, um in internationalen Spielen zu bestehen.“ Mit Personalsorgen in der Innenverteidigung und ohne den kompletten Support der Fans, die aufgrund der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu Teilen nicht ins Stadion kommen werden, geht der VfB am Donnerstagabend (18.45 Uhr/RTL+) gegen Tel Aviv dennoch hoffnungsfroh ins Spiel.

„Mit einem Sieg gibt es für uns die Chance, zu wissen, dass wir auch nach dem Ende der Ligaphase in den K.o.-Runden dabei sind“, sagt Trainer Hoeneß. Neun Punkte haben die Stuttgarter bisher auf dem Konto, könnten auf zwölf erhöhen, was für die nächste Runde reichen würde.

Zwei Spiele stehen für den VfB nach dem Duell mit Tel Aviv in der Europa League noch an – beide Ende Januar 2026. Zunächst geht es zu AS Rom, dann folgt die abschließende Ligaphasen-Partie zuhause gegen die Young Boys aus Bern. Möglich ist dann vielleicht gar ein Platz unter den ersten acht, mit dem man gleich fürs Achtelfinale qualifiziert wäre – und sich so eine K.o.-Runde zuvor mit Hin- und Rückspiel sparen würde. Doch Hoeneß gehen derlei Gedankenspiele zu weit – er sagt: „Wir schauen immer von Aufgabe zu Aufgabe.“