Der FC Basel verliert beim FC Salzburg aufgrund einer schwachen ersten Hälfte mit 1:3. Den Einzug in die Play-Offs haben die „Bebbi“ nicht mehr in der eigenen Hand.
Der FC Basel hat in der UEFA Europa League einen Rückschlag erlitten. Am Donnerstagabend unterlag Rotblau auswärts beim FC Salzburg mit 1:3 und bezahlte dabei vor allem eine desolate erste Halbzeit teuer.
Bereits der Auftakt verlief aus Basler Sicht katastrophal. Die Österreicher nutzten die Unsicherheiten der Gäste eiskalt aus und gingen dank eines Doppelpacks von Kerim-Sam Alajbegovic schon nach zwölf Minuten mit 2:0 in Führung. Der frühe Rückstand zeigte Wirkung: Der FCB fand kaum Zugriff auf die Partie, agierte fehlerhaft und stand über weite Strecken massiv unter Druck.
Krätzig erhöht noch in Durchgang eins auf 3:0
Salzburg blieb spielbestimmend und erhöhte nach gut einer halben Stunde verdient auf 3:0. Frans Krätzig profitierte von der Basler Passivität und sorgte für klare Verhältnisse noch vor der Pause. Für die Gäste ging es zu diesem Zeitpunkt vor allem darum, nicht noch höher in Rückstand zu geraten.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der FCB deutlich verbessert. Die Mannschaft zeigte zumindest eine Reaktion, gestaltete das Spiel ausgeglichener und kam nun auch zu eigenen Offensivaktionen. Der Lohn folgte in der Schlussphase, als Jeremy Agbonifo den Baslern mit dem Treffer zum 1:3 noch etwas Ergebniskosmetik bescherte. Am verdienten Sieg der Salzburger änderte dies jedoch nichts, ernsthaft in Gefahr gerieten die Gastgeber nicht mehr.
Richtungsweisendes Duell in Zürich
Für den FC Basel geht es bereits am Sonntag in der Schweizer Super League weiter. Ab 16 Uhr gastieren die „Bebbi“ beim FC Zürich im Stadion Letzigrund. Der FCZ kommt in der aktuellen Saison noch kaum in Schwung und liegt mit 25 Zählern ganze acht hinter dem FC Basel auf Tabellenplatz acht. Mit einem Erfolg könnten die Grenzstädter den Kontakt zu Platz zwei und drei wiederherstellen.
Zum Abschluss der Ligaphase der Europa League empfängt Rotblau dann am kommenden Donnerstag den FC Viktoria Pilsen im St. Jakob-Park. Die Chancen auf die Play-offs sind noch intakt, allerdings ist der FCB dabei auf Schützenhilfe angewiesen und auf eine markante Leistungssteigerung im Vergleich zum über weite Strecken enttäuschenden Auftritt in Salzburg.