Angela Merkel und Ursula von der Leyen treffen in Brüssel beim EU-Gipfel zusammen. Foto: dpa/John Thys

Die Staats- und Regierungschefs spekulieren bei ihrem Treffen nicht über eine Beteiligung Moskaus an der Zwangslandung der Ryanair-Maschine in Minsk. Was die strategische Debatte der EU zum Umgang mit Russland ergeben hat.

Brüssel - Die EU will gegenüber Russland stärker mit einer Stimme sprechen. Das sei ein Fazit der strategischen Debatte zum künftigen Verhältnis der EU zu Russland, die die Staat- und Regierungschefs der 27 Mitgliedstaaten geführt haben, sagte Angela Merkel zum Abschluss des Sondertreffens in Brüssel. „Die bisherige Heterogenität der Meinungen gegenüber Russland schwächt unsere Position“, sagte die Kanzlerin. Die EU strebe einen stärker geschlossenen Auftritt an. Die Kommission und der Europäische Auswärtige Dienst wurden vom Gipfel aufgefordert, Handlungsempfehlungen für die EU-Russland-Politik vorzulegen. Die Empfehlungen sollen dann beim regulären Gipfel im Juni erneut in der Runde diskutiert werden.

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