Eine Impfaktion starten am Samstag der Hausarzt Dr. Karl-Albrecht Rapp und das DRK. Foto: ©Villalon_Adobe_Stock.com

Sein monatelanges Angebot an Corona-Schnelltestungen hat das Haigerlocher DRK vor einer Woche beendet. Doch es setzt seine Kampf gegen Corona fort. Am morgigen Samstag unterstützt es den Haigerloch Hausarzt Dr. Karl-Albrecht Rapp bei einer mobilen Impfaktion. 

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Haigerloch - Eines der beiden großen Fahrzeuge der DRK-Bereitschaft wird dann in eine mobile Impfstation umfunktioniert, was relativ einfach ist. Es steht dann von 9.30 bis 12 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Edeka-Markt Sinz im Haigerlocher Gewerbegebiet Madertal und von 13 bis etwa 15.30 Uhr bei der OMV-Tankstelle in Stetten, nahe der B 463.

Angeregt zu dieser Aktion wurden der Arzt und das DRK durch eine ähnliche Aktion der Ärztinnen Katrin Frenzel-Welte und Nicole Dirr. Gemeinsam mit dem DRK Hechingen boten sie vor einer Woche vor dem Kaufland in der Zollerstadt Impfungen an Ort und Stelle an.

Daran will Karl-Albrecht Rapp anknüpfen. Das Ziel ist klar: Ein betont niedrigschwellig gehaltenes Impfangebot bringt den einen oder die andere vielleicht dazu, die Zurückhaltung abzulegen und sich spontan für eine Impfung zu entscheiden. Und das wiederum hilft, die derzeitige Impfquote etwas zu steigern – aktuell sind 62 Prozent der Bevölkerung in Deutschland erstgeimpft, knapp 54 Prozent vollständig. Jede Impfung hilft aus Sicht des Haigerlocher Arztes, eine mögliche vierte Welle im Spätsommer/Herbst abzufedern.

Impfpass sollte dabei sein

Karl-Albrecht Rapp bringt Erfahrung mit dem mobilen Impfen mit. Er ist seit Januar an Wochenenden ab und an in mobilen Impfteams im Kreis tätig und hat zuletzt die Mitarbeiter der Kreismülldeponie in Hechingen geimpft. Für die Aktion am Samstag hat er vom Kreisimpfzentrum in Meßstetten jeweils 50 Dosen des Einmal-Impfstoffs Johnson & Johnson und des Vakzins BioNTEch/Pfizer zur Verfügung gestellt bekommen.

Entscheidet man sich am Samstag für eine Spontan-Impfung, wäre es natürlich hilfreich, den Impfpass und die Krankenversicherungskarte dabei zu haben. Zwingend erforderlich ist der Impfpass aber nicht. Es werden an Ort und Stelle auch Ersatzkarten ausgestellt.

Wird die Aktion ein Erfolg, kann sich Karl-Albrecht Rapp, sie in etwa drei Wochen noch einmal zu wiederholen, damit die BioNTech-Geimpften auch ihre Zweitimpfung bekommen. Die könne man sich aber auch später im Kreisimpfzentrum oder beim eigenen Hausarzt verabreichen lassen, erklärt der Haigerlocher Arzt.

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