Reichlich Sonne, aber dennoch deutlich zu kalt – so kann man das April-Wetter im Münstertal in diesem Jahr zusammenfassen. Foto: Wetterstation/Ohnemus

Wetter: April liegt zwei Grad unter dem Durchschnitt

Ettenheimmünster - Von seiner viel zu kalten Seite zeigte sich der April in diesem Jahr. Es war der kälteste April seit dem Jahr 2001. Wie die Wetterstation in Ettenheimmünster meldet, fiel der zweite Frühlingsmonat mit einer Mitteltemperatur von nur 7,9 Grad um zwei Grad zu kalt aus.

Frühlingstemperaturen von mehr als 20 Grad herrschten an gerade mal an drei Tagen. Zum Vergleich: 2020 gab es 21 Tage mit mehr als 20 Grad. Die höchste Temperatur gab es bereits am 1. April mit sommerlichen 25 Grad. Auch die Nächte zeigten sich deutlich zu kalt: An zehn Tagen sank die Temperatur in den Minusbereich, in 17 Nächten gab es Bodenfrost.

Nach dem trockenen März verabschiedete sich auch der April mit deutlich zu wenig Niederschlag. Insgesamt sammelten sich 45,7 Liter (60 Prozent) in Ettenheimmünster. Nur an zwölf Tagen fiel messbarer Niederschlag. Mehr als ein Liter Regenwasser pro Quadratmeter kam an sieben Tagen zusammen, nur am 12. April wurde die zehn Liter-Marke überschritten.

Mit 26,5 Litern kam an diesen Tag die Hälfte der gesamten Monatsmenge vom Himmel. Am 7. April gab es nochmals kräftige Schneeschauer bis ins Münstertal herunter und es wurde winterlich weiß im Tal. Auf dem 700 Meter hohen Hünersedel lag an acht Tagen eine geschlossene Schneedecke.

Etwas häufiger als üblich lachte die Sonne im zweiten Frühlingsmonat im Münstertal. 205,9 Gesamtstunden notierte die Wetterstation, was 20 "Überstunden" bedeutete. An zehn Tagen gab es mehr als zehn Stunden Sonnenschein. Am 27. April strahlte das Zentralgestirn bis zu 13 Stunden ins Tal herab. Nur am letzten Tag im April blieb es trüb und grau mit überhaupt keiner Sonne.

Der Wind blies im April frisch durchs Münstertal. Am 5. April gab es Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Stundenkilometern.

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