Das Chaos beim abstiegsbedrohten Verbandsligisten Singen geht nach dem Spielabbruch in Linx weiter. Das Plavci-Team zerbricht und besitzt keine guten Zukunftsperspektiven mehr.
Das Chaos beim Verbandsligisten ESV Südstern Singen geht weiter: Nur wenige Stunden nach dem Spielabbruch im Verbandsliga-Duell zwischen dem SV Linx und dem abstiegsbedrohten ESV Südstern Singen um Ex-Nullachter Nedzad Plavci gibt es den nächsten Knall am Hohentwiel: Trainer Yusuf Arslan ist bei Südstern Singen zurückgetreten und zog direkt die Konsequenzen aus dem unrühmlichen Verhalten des Clubs und der Mannschaft beim Ligaspiel.
Kameraschwenk zurück: Beim Abstiegsduell SV Linx gegen den kriselnden ESV Südstern Singen am Samstag gab es kurz vor der Pause einen Spielabbruch.
Beim Stand von 3:0 für den SV Linx (drei Tore binnen vier Minuten , 36.,39., 40.) sowie Platzverweisen für Singen (Rot 31., Gelb-Rot 45.) wollte Gäste-Trainer Yusuf Arslan mit seinem ESV-Team in der 43. Minute offenbar nicht mehr weiterspielen und nahm seine Mannschaft vom Feld. Die Gäste fühlten sich von Schiedsrichter Tim Walter benachteiligt, duschten, stiegen ins Auto und fuhren frühzeitig zurück an den Bodensee. Die Singener waren sowieso nur mit zwölf Spielern angereist.
Das Chaos hat in Singen einen Namen
Dieser Vorfall in Linx unterstreicht, wie es beim ESV Südstern Singen gerade drunter und drüber geht. Nach sieben sieglosen Partien und 21 Gegentoren dürften die drei Punkte am Grünen Tisch nun an den SV Linx gehen.
In der Tabelle stehen die Singener auf dem zwölften Rang (25 Punkte) – gleichauf mit dem ersten Abstiegsplatz, den der SV Kuppenheim (ebenfalls 25 Zähler) einnimmt.
Der ESV Südstern Singen hat somit in dieser Verbandsliga-Saison bereits den sechsten Trainer verschlissen. In den vergangenen drei Jahren wurden rund 60 Abgänge und Neuzugänge registriert.