Mit den Controllern in der Hand treten die Teilnehmer des eSport-Turniers gegeneinander an. Foto: © olegkruglyak3 – stock.adobe.com

esports: Volksbank Rottweil unterstützt eSports Cup am 16. November. Die Mischung in Rottweil macht’s. Mit Interview

Die Premiere rückt langsam näher: Der Schwarzwälder Bote veranstaltet am Samstag, 16. November, in der Pulverfabrik in Rottweil den ersten "eSports Cup". 64 Teams werden beim großen FIFA 20-Turnier gegeneinander antreten – und auch für Zuschauer ist einiges geboten. Die Volksbank Rottweil, Hauptsponsor der Veranstaltung, war gleich begeistert von der Idee, wie uns Boris Braun im Interview erklärt.

War Ihnen das Thema eSports bereits im Vorfeld bekannt?

Ja, das Thema war mir insbesondere aus der Presse bekannt.

Die Teilnehmerplätze waren innerhalb kürzester Zeit alle vergeben. Hätten Sie mit solch einem Ansturm gerechnet?

Da in Deutschland das Interesse an eSports auch von Sponsoren, Zuschauern und Medien immer größer wird, habe ich schon damit gerechnet, dass sich auch in Rottweil ausreichend Teilnehmer für solch ein Event finden. Dass die Plätze jedoch so schnell ausgebucht sind, fand ich durchaus überraschend.

Was macht aus Ihrer Sicht den zunehmenden Erfolg von eSports aus?

Sämtliche Lebensbereiche werden zunehmend digitaler, mit eSports entwickelt sich auch der Sport weiter und erweitert sich eben von der Offline- in die Online-Welt. Zudem macht eSports Spaß, man tritt in einen Wettbewerb, und der Teamgeist wird gefördert.

Nehmen Sie auch selbst gelegentlich den Controller in die Hand? Wenn ja, was spielen Sie?

Ja, gelegentlich lasse ich mich von meinem Sohn im heimischen Wohnzimmer in FIFA 19 abzocken.

Warum haben Sie sich für dieses Sponsoring entschieden?

Solch ein eSports-Event gab es bisher nicht in Rottweil, daher fanden wir es von Anfang an spannend, bei etwas Neuem dabei sein zu können. Die Digitalisierung verändert den Sport ebenso wie das Bankgeschäft. Dabei sind wir als Volksbank Rottweil der Meinung, die Mischung aus stationär und online macht’s. Mit ihren elektronischen Bankdienstleistungen insbesondere der VR-Banking-App ist die Volksbank Rottweil im digitalen Bereich ideal aufgestellt. Mit uns sitzen Sie also nicht auf der Ersatzbank. Mit dem Sponsoring des 1. Rottweiler eSport Cups möchten wir vor allem die jüngere Generation unserer Kundinnen und Kunden ansprechen und auf die große Leistungsvielfalt der Volksbanken und Raiffeisenbanken beim elektronischen Banking aufmerksam machen.

Wie schätzen Sie die Entwicklung der eSport-Bewegung ein? Ist das ein Trend, der sich zukünftig etablieren könnte?

Ich glaube der eSport wird so schnell nicht verschwinden, sondern in Zukunft eher weiter wachsen. Dabei stellt sich für mich nicht die Frage Sport oder eSport: eSport ist ein Hobby, das man als Ergänzung oder Erweiterung sehen sollte. Wichtig bleibt meiner Meinung nach immer noch die Ausübung von "Offline-Teamsport". E-Sport darf meines Erachtens nicht dazu führen, dass sich Kinder und Jugendliche weniger bewegen und sportliche Aktivitäten vernachlässigen. Da sehe ich auch die Eltern in der Pflicht.

Beim Schwarzwälder Bote eSports Cup in Rottweil wird ein Team der Volksbank Rottweil teilnehmen? Gibt es eine realistische Gewinnchance?

Es treten sogar zwei Teams für die Volksbank Rottweil an. Natürlich würden wir uns freuen, wenn eines unserer beiden Volksbank-eSport-Teams gewinnt. Aber es geht mehr um den Spaß und um die Teilnahme als solche. Im Vordergrund des eSport-Turniers steht auch für uns und unsere Teams der Spaß am gemeinsamen Zocken!

Weitere Informationen: Einen Artikel über den Altensteiger esportler Niklas Luginsland gibt es hier.

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