Die Auseinandersetzungen bei der Kulturnacht in Schwenningen machen wütend. Unser Autor findet, dass die Krawalle ein letzter Warnschuss sind – und dass die Behörden gut daran getan hätten, über die Zustände zu informieren.
Die Schilderungen zu den Auseinandersetzungen am Rande der Kulturnacht dürften viele Feiernde entsetzt zurücklassen.
Während tausende Besucher friedlich feiern, lässt ein Mob von Aggressoren die Situation eskalieren und greift gezielt Einsatzkräfte an. Nun dürfte jedem klar sein, dass man auch im einst wohlbehüteten VS mit massiven gesellschaftlichen Problemen zu kämpfen hat.
Gewalt und Hass müssen strikt unterbunden werden, bevor die Situation komplett aus dem Ruder läuft. Ein falsches Signal ist an dieser Stelle, dass die Behörden – aus welchen Gründen auch immer – die Krawalle bislang nicht thematisiert hatten.
Behörden erwecken falschen Eindruck
Es ist notwendig, darauf aufmerksam zu machen, mit welchen hässlichen Szenen man zu kämpfen hatte. Andernfalls erweckt man den Eindruck, dass die Behörden die Lage nicht (mehr) unter Kontrolle haben.