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Eschbronn Sprichwörtlich Schlag auf Schlag bei allerbester Stimmung

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"Sälle 15" dreht auf – die Besucher freut’s. Fotos: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Eschbronn-Locherhof (lh). Grußworte im Bikiniformat, straffe Häsvorstellungen, Musik für die Ohren und Tänze fürs Auge: Mit einem Brauchtumsabend, der seinem Namen vollauf gerecht wurde, startete die Narrengilde Hecken-Pfiefer Locherhof am Freitagabend in ihr dreitägiges Fest zum 33-jährigen Bestehen.

Durch die Teilnahme der Mitgliedszünfte der Freie Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwald (FNMS) am Programm war das Festzelt beim Feuerwehrgerätehaus frühzeitig gefüllt und die Stimmung unter den Hästrägern und Besuchern bestens.

Hecke-Pfiefer-Vorsitzender Rainer Scheck zeigte sich dar­über gut gelaunt und dankte Peter Rapp, Gunter Berger und Johannes Romer, die einst Narrenmarsch und Dreschpolka getextet und komponiert hatten.

Vorstandskollegin Christine Scheck räumte ein, bei der Gründung mit 14 Mitgliedern nicht daran gedacht zu haben, dass sich die Narrengilde in einem evangelisch geprägten Dorf wie Locherhof so entwickle und anerkannt werde. Heute könne mit mehr als 100 Aktiven mit großer Freude der 33. Geburtstag gefeiert werden.

Danach ging es sprichwörtlich Schlag auf Schlag. Bürgermeister und Schirmherr Franz Moser schlug mit dem Hammer nur dreimal auf den Fasshahn, und schon floss der Gerstensaft in die bereitstehenden Krüge. Ein prächtiges Bühnenbild bot sich, nachdem jeweils eine kleine Abordnung der FNMS-Mitgliedszünfte aufmarschiert war und die jeweiligen Zunftmeister ihr Häs kurz vorstellten.

Was mancher Narrenfreund bestimmt noch nicht wusste: Die hoorigen Hunde aus Sulzbach haben mit dem Labrador, Yorkshire-Terrier, Chow-Chow, Berner Sennenhund und Bernhardiner gleich fünf verschiedene Hunderassen, die bei Umzügen vor allem Kinder erfreuen und leckere Laugengebäckknochen unters Narrenvolk verteilen.

Udo Reinke vom FNMS-Präsidium äußerte sich euphorisch: "Wir sind stolz, mit euch zu feiern. Wir arbeiten zusammen, und gemeinsam sind wir richtig stark, machen Fasnet und leben das Brauchtum. Bleibt so, wie ihr seid."

Der Kindernarrensprung sei aus einer Idee der FNMS entstanden. Am Samstag finde nach der Premiere 2001 in Locherhof bereits die 20. Auflage statt, wiederum bei den Hecke-Pfiefern, schwärmte Reinke in Vorfreude auf einen tollen Kinderumzug.

Weiteres Brauchtum präsentierte die Katzenzunft Hardt mit ihrem Katzentanz, wofür die Guggen "Sälle 15" die musikalischen Takte servierten.

Den Reigen der Show- und Hexen-Tanzdarbietungen eröffnete die Garde der Ba­ronengilde Lackendorf, die mit dem Motto "Mutter Erde, das Leben" über das Bühnenparkett wirbelte und akrobatische Elemente vorführte. Der Choreografie stand das Zunftballett der Katzenzunft in nichts nach und posierte am Schluss im Konfetti-Regen.

Die Geisterstein-Hexen drehten mit ihrem schaurig-schönen Hexentanz die Uhr kurzzeitig auf Mitternacht, ehe der Beerletanz der Narrenfreunde aus Lauterbach das Publikum verzückte. Zwischendurch sorgte die "Guck a Musik vo Saidorf" für Abwechslung, ehe dann "Contrapunkt" aus Deißlingen und das Hecke-Pfiefer-Männerballett "Dancers" die närrischen Gäste zum Kreischen brachten.

Bevor jedoch die Partyband "SB Music Band" das Kommando auf der Bühne übernehmen durfte, heizten die "Sälle 15" nochmals für eine Weile ein.

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