Die Gemeinderäte besichtigen mit dem Bürgermeister die entkernten Klassenzimmer im Obergeschoss der Schule in Mariazell. Foto: Ziechaus Foto: Schwarzwälder Bote

Kommunalpolitik: Auftragnehmer für Elektroarbeiten gefunden / Hoffnung auf Punktlandung bei Baukosten

Der Gemeinderat Eschbronn hat bei der Sitzung in der Mühlbachhalle die Elektroarbeiten für den Umbau des Schulgebäudes in Mariazell vergeben.

Eschbronn-Mariazell (czh). Die Elektroarbeiten waren erneut ausgeschrieben worden, nachdem bei der Ausschreibung aller Gewerke für den Umbau der Schule keine Angebote für die technischen Bereiche Elektro, Heizung, Lüftung und Sanitär eingegangen waren.

Für die beschränkte Ausschreibung waren 14 Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert worden. Bis zum Submissionstermin am 12. Mai hatten fünf Firmen ihr Angebot mit Kosten zwischen 305 212 Euro und 413 545 Euro abgegeben. Als günstigster Bieter übernimmt die Firma Elektro Bayer aus Rottweil die Arbeiten in der Grundschule. Das Ergebnis der Ausschreibung liege etwa fünf Prozent über der Kostenberechnung des Fachbüros Bagusat, erklärte Bürgermeister Franz Moser.

Insgesamt stehen noch Ausschreibungsergebnisse mit einem Volumen von 520 000 Euro aus, so dass nur eine Abschätzung der Kostenentwicklung möglich sei. Wenn sich die noch auszuschreibenden Leistungen für Heizung, Lüftung, Sanitär, für Baureinigung und für Außenanlagen im Rahmen der Kostenberechnungen bewegten, sei mit Baukosten von rund 2,6 Millionen Euro zu rechnen.

Daher hofft Franz Moser auf eine Punktlandung bei den Baukosten, da in diesem Fall das Ergebnis etwa 150 000 Euro unter der Kostenberechnung liege. Darüber hinaus sah Christoph Meyer-Sander noch Spielraum beim zu vergebenden Gewerk für die Außenanlagen.

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