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Eschbronn Plätze gehen weg wie geschnitten Brot

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Die laufende Erschließung des Eschbronner Wohnbaugebiets Hoberten kommt wegen der steigenden Nachfrage nach Bauplätzen genau zur richtigen Zeit. Foto: Gemeinde Foto: Schwarzwälder Bote

"Die Nachfrage ist enorm", die Genugtuung ist Eschbronns Bürgermeister Franz Moser im Gespräch deutlich anzumerken. Der Spatenstich zum Baugebiet Hoberten vor einigen Wochen kam genau zur richtigen Zeit. Etliche Bauplätze sind schon weg.

Eschbronn. Ob niedrige Zinsen, Geldanlage in Sachwerte oder die Erfüllung eines Traums – potenzielle Häuslebauer stehen auch im Eschbronner Rathaus vermehrt auf der Matte. Noch vor einiger Zeit konnte sich die größere Nachbargemeinde Dunningen kaum vor Nachfrage retten und erweitert bald das Baugebiet Stockäcker/Bösinger Weg in Lackendorf. Dagegen dümpelte die Nachfrage nach Bauplätzen in Eschbronn vor sich hin. Dies hat sich gründlich geändert, wie Moser erfreut feststellt.

Im ersten Erschließungsabschnitt des Hoberten sei "alles weg", so Moser. Die Erschließung des zweiten Abschnitts soll angesichts der regen Nachfrage vorgezogen werden, kündigt der Bürgermeister im Sommergespräch mit unserer Zeitung an. Moser sieht "kein Problem", die Plätze auch im Hoberten II "loszuwerden". Und sollte die Nachfrage ungebrochen bleiben, hat die Gemeinde schon vorgesorgt.

Weitere 25 mögliche Plätze im Sternendachsbühl und 20 in den Gunterswiesen sind bereits im Bebauungsplanverfahren. "Dort gibt es noch Entwicklungsmöglichkeiten. Das können wir bei Bedarf zügig und unkompliziert abschließen", hat Moser noch einiges in der Hinterhand.

Das heißt allerdings nicht, dass in der Gemeinde nicht schon immer gebaut würde. Moser: "Eschbronn ist die Gemeinde im Landkreis mit der höchsten Eigentumsquote." Und da liege in seinen Augen momentan gewissermaßen ein Problem: viele Eigenheime, aber wenig Mietwohnungen. Der Bürgermeister sieht einen Wandel in den Lebensplänen. "Früher baute man ein Haus, heiratete und zog ein. Heute ziehen die Paare zusammen, heiraten vielleicht und bauen dann erst ein Haus", beschreibt Moser den Wandel. Deshalb sei der Bedarf an Mietwohnungen gestiegen.

Der Gemeinderat habe sich bereits mit der Frage der Geschossbauten, also größeren Einheiten mit mehreren Mietparteien, beschäftigt. Das funktioniere allerdings nur mit Investoren, für die ein solcher Bau auch profitabel sein müsse. Zweifellos sei der bedarf da. "Wir sind auch bereits in Gesprächen", deutet der Bürgermeister an. Mögliche Standorte könnten die Moosgasse oder der Brenntenwald sein.

Die zunehmende Digitalisierung spielt nach Mosers Auffassung der Gemeinde in die Karten. Im Home-Office könne man auch von Zuhause aus arbeiten, die Bedeutung der Lage des eigenen Hauses zu den Fernstraßen werde abnehmen, prophezeit Moser. Die Bedeutung des Internets werde in der Arbeitswelt zunehmen. Damit gewinne ein schöner Wohnort an Bedeutung, egal, wo er liege.

Wie gut, dass Eschbronn dem Gebiet der Glasfaserversorgung im Kreis ebenfalls ziemlich weit vorn liegt.

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