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Eschbronn Noch herrscht Ruhe vor dem Sturm

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Beim großen Umzug am Sonntag, 19. Januar, wird mancher Zuschauer unfreiwillig ein Strohbad bei den Hexen nehmen. Foto: Schwarzwälder Bote

Bei der Narrengilde Hecke-Pfiefer aus Locherhof herrscht vor dem dreitägigen Geburtstagsfest ab dem morgigen Freitag so etwas wie die Ruhe vor dem großen Sturm.

Eschbronn-Locherhof. Mit dem Zeltaufbau auf der Festwiese zwischen Feuerwehrgerätehaus sowie Schulgebäude und Turnhalle und der Anlieferung der Kühlwagen und Festgarnituren am vergangenen Samstag sind in dieser Woche mit dem Innenaufbau die letzten großen Vorbereitungsmaßnahmen abgeschlossen.

Beim Aufstellen des Zeltes erfuhren die Locherhofer Narren große Unterstützung von handwerklich begabten Mitgliedern von Zünften aus der Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwald (FNMS), der sie seit 1999 angehören und die auch überwiegend das Programm des Brauchtumsabends am morgigen Freitag ab 19.30 Uhr mitgestalten.

Wenn dann mit Beginn der Veranstaltungen die Bewirtungsteams Hochbetrieb haben – es wird mit mehreren Tausend Besuchern gerechnet – profitieren die Hecke-Pfiefer von ihren Vorleistungen aus den Vorjahren. So übernahmen sie bei der Landjugend Weiler, der Patenzunft Heuliecher Mariazell und dem Musikverein Mariazell, die alle ihre großen Jubiläumsfeste schon hinter sich haben, mehrere Arbeitsdienste. Jetzt steht der Ausgleich an, der nicht in Stunden abgerechnet wird.

Unverhofft hatten die Hecke-Pfiefer im vergangenen Sommer beim Dorfbesen in Locherhof vom Musikverein Hochmössingen eine Anfrage für einen Arbeitseinsatz bei deren Fest erhalten. "Das kam für uns überraschend, und wir haben das dankend angenommen", verrät Vorstand Rainer Scheck. Denn jede helfende Hand wird benötigt.

Unverhoffte Unterstützung

Unterstützung erhalten die Hecke-Pfiefer auch noch von anderer Stelle. Für den 20. Kindernarrensprung der FNMS am Samstag (Start 13.30 Uhr) und insbesondere den großen Umzug am Sonntag mit 25 Zünften und Musikkapellen mit rund 1500 Hästrägern (Beginn 13.30 Uhr) bieten 13 Vereine und Privatpersonen einen "Besen" an. Sie werden im Bereich der Aufstellung (Angel/Locherhofer Straße) und entlang der Umzugsstrecke die Gäste vor, während und nach dem närrischen Spektakel bewirten. Dabei werden teilweise Parkplätze belegt.

Aber nicht immer steht die Arbeit im Mittelpunkt. Beim Zunftmeisterempfang am Sonntagmorgen um 10 Uhr in der Festhalle Locherhof werden einige Gründungsmitglieder geehrt, ehe es dann gemeinsam zum Frühschoppen ins Festzelt geht.

Aufgrund des zu erwartenden Besucheransturms bei den Umzügen und damit verbundenen Verkehrsbehinderungen weist die Gemeindeverwaltung auf Straßensperrungen hin. Die Ortsdurchfahrt Locherhof wird am Samstag und Sonntag jeweils komplett gesperrt sein, ebenfalls die Schönbronner Straße zwischen der Kreuzung Mariazeller Straße und der Uhlandstraße. Damit sollen Gefährdungen rund um das Festgelände vermieden werden. Des Weiteren gelten während der Umzüge entlang der Umzugsstrecke Parkverbote, die unbedingt zu beachten sind. Anwohner werden gebeten, ihre Fahrzeuge außerhalb des abgesperrten Bereichs abzustellen, falls sie während des Umzugs wegfahren wollen. Über das Festwochenende werden zudem die Feuerwehr und das Rote Kreuz mit mehreren Helfern vor Ort sein. Die Einsatzzentrale des DRK ist im evangelischen Gemeindehaus Oase untergebracht. Darüber hinaus hat die Narrengilde einen Sicherheitsdienst engagiert, wie der Verein mitteilt.

Unabhängig von den Feierlichkeiten zum 33-jährigen Bestehen findet am Fasnetsamstag, 22. Februar, der Hecke-Pfiefer-Ball und am Fasnetdienstag, 25. Februar, der Kinderball jeweils in der Turn- und Festhalle statt.

Verabschiedet wird die Fasnet 2020 am Aschermittwoch, 26. Februar, mit der Geldbeutelwäsche am Dorfbrunnen in der Ortsmitte.

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