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Eschbronn "Man kann es nie richtig machen"

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Wenn die Trasse des Geh- und Radwegs zwischen Schönbronn und Sulgen rechtsseitig erfolgt, kann durch die Anbindung in die frühere Ortsdurchfahrt Schönbronn rund 200 Meter Streckenausbau gespart werden.Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Eschbronn-Mariazell (lh). Vorrübergehend in ihrem Tatendrang ausgebremst wurde die Bürgerinitiative "Radweg Sulgen – Mariazell". Die für Ende Juli geplante Infoveranstaltung für die Grundstückseigentümer kann erst im September stattfinden.

Wie Bürgermeister Franz Moser in der Ratssitzung bekannt gab, verfolgen die Stadt Schramberg und die Gemeinde Eschbronn das Ziel, die Grundstücksbesitzer frühzeitig über die Absicht und den Entwurf des geplanten Radwegs von Sulgen nach Mariazell zu informieren. Krankheitsbedingt habe der angepeilte Termin im Juli in der Mühlbachhalle Mariazell verschoben werden müssen. "Das hätten wir gerne anders gehabt, weil uns die frühe Beteiligung der betroffenen Grundstückseigentümer sehr wichtig ist. Aber Krankheit kann man sich nicht aussuchen", brachte der Bürgermeister Verständnis auf.

Wie Moser mitteilte, habe der Kreistag Mitte Juli die Anträge von Schramberg und Eschbronn zum Bau eines Radwegs entlang der Kreisstraße 5532 von Sulgen nach Mariazell und dem Lückenschluss an der K 5533 nach Locherhof mehrheitlich zugestimmt. Dabei habe es sich allerdings nur um einen Grundsatzbeschluss vorbehaltlich der Bewilligung der beantragten Zuschüsse von Bund und Land gehandelt, nicht um einen Beschluss für eine konkrete Planung. Dies werde oft verwechselt und führe zu Verstimmungen bei Grundstückseigentümern.

Der Zeitpunkt, letztere über das Vorhaben zu informieren und mit ins Boot zu holen, sei immer schwierig. Geschehe dies zu einer Zeit, zu der noch viele Fragen offen stehen, komme der Einwand der Betroffenen, die Kommunen wüssten nicht, was sie wollen. Finde die Infoveranstaltung statt, bei der konkrete Vorstellungen dargelegt werden, werde einem vorgeworfen, über die Köpfe anderer hinweg zu entscheiden. "Man kann es eigentlich nie richtig machen. Ich bin aber der Meinung, dass beim jetzigen Stand der Dinge der Zeitpunkt günstig ist."

Den Grundstückseigentümern müsse klar gemacht werden, dass nur eine Gesprächsgrundlage geschaffen sei. Die Notwendigkeit des Radwegs und dessen Vorteile auch für die Anwohner sowie die Trasse müsse erläutert werden. Hauptgrund sei, dass die Kommunen wegen des erforderlichen Grunderwerbs auf die Eigentümer zukommen und Gespräche führen werden. Gerade in dem Grunderwerb sieht die Bürgerinitiative sich im Vorteil, da ein Teil der Mitglieder gleichzeitig auch Anwohner sind.

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