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Eschbronn Locherhofer feiern vier Tage lang zu schönster Blasmusik

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Nach einem kräftezehrenden Jubiläumsfest kommen die Musiker aus Mariazell (rechts) gerne zum Dorfbesen nach Locherhof. Links die Gäste aus Aichhalden. Fotos: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Eschbronn-Locherhof (lh). Die Eschbronner sind bei Blasmusik unbegrenzt aufnahme- und begeisterungsfähig. Kaum endete das Jubiläumsfest des Musikvereins Mariazell, strömten erneut zahlreiche Besucher zum Dorfbesen des Musikvereins Locherhof. Letzterer hatte vier Tage lang zu seiner fünften Auflage in den Pausenhof zwischen Turnhalle und Schule eingeladen und wieder viele Gastkapellen engagiert.

Witterungsbedingt fand der Besen erstmals draußen und drinnen statt. Los ging’s am Mittwoch mit "Luft & Blech", einer sechsköpfigen Gauditruppe aus der Raumschaft Schönwald, Villingen und Weilersbach, die es bestens verstand, das Publikum sowohl mit zünftiger Bierfestzeltmusik als auch mit Witzen zu unterhalten. Am Donnerstag präsentierten sich die Gastgeber bei erneut hochsommerlichen Temperaturen musikalisch von ihrer besten Seite. Den Polka-Abend eröffnete das Vororchester "Da Capo", ehe die Aktiven unter der Leitung von Johannes Romer den Schlussakkord setzten.

Am Freitagabend verhinderte ein Gewitter mit kräftigen Regengüssen zunächst die Fortsetzung des Dorfbesens im Freien. Das Jugendorchester Eschbronn bevorzugte die Turnhalle und auch der Musikverein Aichhalden wählte diese Option. Allerdings herrschte in der Halle eine drückende Schwüle, weshalb es die Aichhalder Musiker ins Freie zog. Dirigent Jan Willems hatte dort noch nicht einmal das erste Stück zu Ende dirigiert, als ein heftiger Windstoß die auf den Baumblättern sitzenden Regentropfen auf die Kapelle ergoss. Die Musiker spielten davon unbeirrt weiter und ernteten kräftigen Applaus. Sie erfüllten zudem "ungewöhnliche" Musikwünsche wie das Badner Lied. Als sich dabei zwei gebürtige Badener von ihrer Sitzbank erhoben und die Hand auf ihr Herz legten, fühlte sich Willems angezogen und stellte sich spontan singend mit dem Taktstock dazu.

Vom Regen verschont blieb der Musikverein Hardt, der mit dem jungen Dirigenten Daniel Weisser sämtliche Register seines Könnens zog. Egal ob Polkas, Märsche oder ein Udo Jürgens-Medley, alles kam bei den Festgästen gut an. Das gleiche Prozedere bot sich am Samstag, mit dem der fünfte Locherhofer Dorfbesen endete. Der Musikverein Sigmarswangen spielte in der Turnhalle auf, ein Großteil der Besucher wollte lieber in der Festhütte verweilen. So entschloss sich die Tanz- und Musikband "Alexandra & Mike", ihr Equipment unter dem Pausenvordach aufzubauen und spielten Hits und Oldies bis nach Mitternacht.

Trotz zweier verregneter Abende zeigte sich Vorsitzender Bernhard Kopp mit der Besucherzahl bestens zufrieden und richtet den Blick nach vorn. Im kommenden Jahr gibt es anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Musikvereins Locherhof einen "Dorfbesen Spezial" vom 29. Juli bis 1. August 2020. Hierzu laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.

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