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Eschbronn Locherhof im närrischen Ausnahmezustand

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Was Rang und Namen in und um Locherhof hat, kommt am Sonntagmittag zum Umzug. Dabei geht es bunt, humorvoll, nahrhaft, grazil und fröhlich zu (von links oben im Uhrzeigersinn): Hecke-Pfiefer Locherhof, Stumphose aus Lauterbach, Garde der Broatschua Vöhringen, Musikverein Bösingen mit Speckmockelzunft und die Dunninger Holzäpfel. Foto: Lothar Herzog

Eschbronn-Locherhof - Einen farbenprächtigen Umzug erlebten am ­gestrigen Sonntag T­ausende von Besuchern ­­in Locherhof.

Der närrische Lindwurm über rund zwei Kilometer durch den Ort stellte den Höhepunkt für die Narrengilde Hecke-Pfiefer dar, die vom Freitag an drei Tage lang ihr 33-jähriges Bestehen feierte. Nach 1998 erlebte der Teilort von Eschbronn erst zum zweiten Mal in seiner Geschichte einen närrischen Ausnahmezustand.

Bei trockenen Temperaturen um den Gefrierpunkt zeigten sich die rund 1500 Hästrägern von 18 Zünften aus der näheren und weiteren Umgebung in bester Laune, verteilten eifrig Süßigkeiten, Gebäck und Hochprozentiges. Den Gastgebern war es vorenthalten, mit dem Musikverein den Geburtstagsumzug anzuführen, dem auch gleich die Patenzunft aus Mariazell mit Heuliecher und Rotseehexe folgte.

Ein Meer aus Äpfeln

Die weiteste Anreise hatten die "Gelruewe-Ritter Münch­weier", die in einem Ortsteil von Ettenheim im Ortenaukreis zu Hause sind. Auch sie waren ein Hingucker. Nicht lumpen lassen wollten sich die benachbarten Holzäpfel aus Dunningen, die alles dabei hatten, was irgendwie laufen konnte. Jedenfalls schien das Meer aus behästen Holzäpfeln nicht enden zu wollen.

Wer in der Lautsprecher-Reichweite der beiden Umzugswagen in der Carl-Härdtner- und Mariazeller Straße stand, bekam von den Umzugssprechern Norbert Swoboda und Thomas Bösinger die nötigen Informationen, um den von den vorbeiziehenden Narren geforderten Ruf zu beantworten. Da nahezu jede Zunft ihre eigene Musikkapelle dabei hatte, herrschte entlang der Umzugsstrecke eine fröhliche und ausgelassene Stimmung. Ab und zu spielten sie ein Ständchen im Stehen, bei denen die Besucher mit den Garden im Rhythmus mittanzten. In Acht nehmen musste man sich nur vor den Hexen, die einem alles stibitzten, was nicht niet- und nagelfest war.

Hinterher ging im Festzelt die Fasnetsparty mit Bühnen-Auftritten von Show- und Gardetanzgruppen weiter, auch in den Besen herrschte eine ganze Weile Fest-Stimmung.

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