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Eschbronn Bürgermeister glänzt als Büttenredner

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Beim Zunftmeisterempfang werden die Gründungsmitglieder Rainer Scheck (von links), Annette Delac, Udo Rapp, Peter Rapp, Holger Schwenk, Norbert Swoboda, Ulrike Lobert, Annegret Kopp, Volker Rusch, Reinhold Hauser und Frank Berger mit der Geburtstags-Pfeife geehrt. Fotos: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Eine Geburtstagsfeier kann ganz schön anstrengend sein. Nach zwei Brauchtumsabenden und einem Kinderumzug trafen sich die Aktiven der Hecke-Pfiefer Narrengilde am Sonntagmorgen zum Zunftmeisterempfang in der Turnhalle Locherhof.

Eschbronn-Locherhof (lh). Wie Christine Schwenk aus dem Vorstands-Dreigestirn aufklärte, beginne bei den Hecke-Pfiefer die Fasnet nicht mit dem Abstauben, sondern mit dem Dreschen des eigenen Korns. Das bisherige Festwochenende habe bestätigt, dass in der Gesamtgemeinde ein sehr guter Zusammenhalt von Vereinen, Kommune und Privatpersonen bestehe.

Viele Aktive, die damals das Fest zum 22-jährigen Bestehen organisierten, hätten sich erneut eingebracht, hob Schwenk hervor. Kollege Rainer Scheck ergänzte, bei den Vorbereitungen sei mit der Gemeinde alles ganz unbürokratisch auf kurzem Dienstweg verlaufen. Ein besonderer Dank gebühre dem Musikverein Locherhof unter Dirigent Johannes Romer und den Sponsoren.

Scheck überreichte mit Worten des Dankes die "Geburtstags-Pfiefe" an die Gründungsmitglieder Frank Berger, Annegret Kopp, Reinhold Hauser, Volker Rusch, Norbert Swoboda, Annette Delac, Udo Rapp, Holger Schwenk, Peter Rapp und Ulrike Lobert. Er selbst wurde von Vorstandskollege Mike Schwenk in einer emotional geprägten Laudatio geehrt.

FNMS-Präsidiumsmitglied Udo Reinke (Tennenbronn) betonte, er sei äußerst stolz auf die neun Mitgliedszünfte. Diese hielten die Fasnet und das Brauchtum ganz hoch.

Die Glückwünsche der Europäischen Narrenvereinigung (ENF) Baden-Württemberg überbrachte Alwin Staiger (Lackendorf), der den früheren Hecke-Pfiefer-Vorsitzenden Peter Rapp und Frank Rapp sowie Rainer Scheck den ENF-Jahresorden überreichte. Den Reversorden gab es für den Musikverein Locherhof, Altbürgermeister Walter E. Ziegler und die Amtsinhaber Peter Schumacher (Dunningen) und Franz Moser (Eschbronn). Letzterer zeigte sich in der Bütt in bester Rednerlaune. Die Narrengilde sei vor 33 Jahren nicht zur Freude aller Locherhofer gegründet worden. "Doch des Kind isch ganz prächtig worra, wer’s net glaubt, soll komma zum Schnorra." Mit Heimatgeschichte und Brauchtum eng verbunden, hätten die Hecke-Pfiefer eine richtig schöne Fasnet erfunden. Da jedoch die Gemeinde früher wie heute bettelarm sei und grausig sparen müsse, müsste nicht zwingend jede Tradition bewahrt werden. "Wenn der Donald Trump bei Twitter seine Fürz verbreitet, wird des bei uns durch Gas und Glas als Biogas abgeleitet", frotzelte Moser. Als Anerkennung für die Zünfte im Ort gebe es bald den Heuliecherweg. Da wirke Rottweils Fasnet eher blass. Und weil ein jeder im Heuliecherweg wohnen wolle, schlügen die Grundstückspreise bald gegen die Decke. "Wenn des Fescht heut richtig lauft, ihr fleißig Bier und Schnitzel kauft, ja dann isch doch klar, geit’s bald den ›Hecke-Pfiefer-Boulevard‹", reimte Moser und weiter: "Vielleicht lässt sich Schramberg bald it lumpa und Szene 64 wird "Maison Pfriema Stumpa". Und der neue Sportpalascht in Aichhalden auf jeden Fall, der heißt dann künftig "Saublitz-Hall."

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