Eschbronn-Mariazell (lh). Trotz der stationären Geschwindigkeitsmessanlage in der Hardter Straße wird dort immer noch zu schnell gefahren. Im ersten Halbjahr 2020 mussten in Fahrtrichtung Hardt 0,76 Prozent der Fahrzeuge beanstandet werden. Ortseinwärts von Hardt kommend hat es im gleichen Zeitraum eine Beanstandungsquote von 0,62 Prozent gegeben. Dies teilte Bürgermeister Franz Moser in der Sitzung des Gemeinderats mit und zeigte sich über die Quote allerdings überrascht. "Ich hatte mit deutlich weniger Beanstandungen gerechnet, da ja auf die Anlage am Ortseingang hingewiesen wird", räumte Moser ein. Auf Antrag eines Ratsmitglieds hatte der Moser beim Landratsamt Rottweil angefragt und diese Zahlen übermittelt bekommen. Die Behörde zieht daraus das Fazit, dass sich der Standort des Blitzers als überwachungsbedürftig erwiesen hat. Installiert worden war die Messsäule im September vergangenen Jahres.