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Eschbronn Arbeiten für Schule vergeben

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Für die Möblierung des zu sanierenden Schulgebäudes in der Langen Gasse fand in der Mühlbachhalle unter Einhaltung des Sicherheitsabstands eine Bemusterung mit den Lehrkräften Svenn Schroff (von links), Jaqueline Stehle, Stefan Dieringer und Schulleiterin Katja Wayß.Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Im Umlaufverfahren per E-Mail hat der Gemeinderat Eschbronn knapp zwei Dutzend Gewerke für die Schulbaumaßnahme in der Langen Gasse in Mariazell mit einer Gesamtsumme von rund 1,75 Millionen Euro vergeben.

Eschbronn (lh). Um die Vergabefristen einzuhalten und die Baumaßnahme nicht unnötig zu verzögern, hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung Ende März die Verwaltung ermächtigt, nach Prüfung der Angebote durch die Fachingenieure die Vergabe der Arbeiten an den jeweils preisgünstigsten Bieter mittels des elektronischen Verfahrens (Paragraf 37) vorzunehmen und nicht bis zur nächsten öffentlichen Sitzung am 21. April zu warten (wir berichteten).

Nach Auskunft von Bürgermeister Franz Moser konnten die Gewerke Elektro, Heizung, Lüftung, Sanitär und Grundreinigung nicht vergeben werden, weil hierfür bei der Ausschreibung keine Angebote eingereicht worden waren. Diese Arbeiten werden nun erneut ausgeschrieben, allerdings beschränkt. Erst zu einem späteren Zeitpunkt sollen die Gewerke der Außenanlagen ausgeschrieben und vergeben werden.

Die bis jetzt erteilten Aufträge summieren sich auf circa 1,75 Millionen Euro, womit die Kostenberechnung von 1,92 Millionen Euro um rund 167 000 Euro unterschritten wird. Ausgehend von reinen Baukosten von 2,8 Millionen Euro, in denen Nebenkosten wie Ingenieurhonorare nicht enthalten sind, seien somit Arbeiten von knapp 900 000 Euro noch nicht vergeben.

Darin stecke ein gewisses Ausschreibungsrisiko. Angenommen, die Angebotspreise lägen durchschnittlich um 15 Prozent über der Kostenberechnung, könnten noch Mehrkosten in Höhe von rund 135 000 Euro entstehen. Diese Summe sei aber immer noch niedriger als bislang bei den vergebenen Gewerken eingespart worden sei, beruhigte der Bürgermeister.

Insgesamt beläuft sich die Schulbaumaßnahme mit Sanierung, Umbau und Anbau auf 3,5 Millionen Euro. Bei der Ausschreibung von insgesamt 22 Gewerken war es vereinzelt zu Preisaufschlägen gegenüber der Kostenberechnung der Ingenieure von 20 bis 50 Prozent gekommen. So lag die Vergabesumme bei den Metallbauarbeiten mit 60 400 Euro um nahezu doppelt so hoch wie die errechneten 30 600 Euro. Allerdings waren im Leistungsverzeichnis Positionen enthalten, die in der Kostenberechnung bei den Zimmererarbeiten aufgeführt waren. Dort kam es dann zu einer Reduzierung. "Die Chancen, dass bei einer erneuten Ausschreibung mehr Interesse bewirkt wird und ein besseres Angebot herauskommt, sind äußerst gering", argumentierte Moser.

Beim Gewerk Möblierung habe ein Nebenangebot als wirtschaftlichstes Angebot nicht berücksichtigt werden können, weil die aufgeführten Möbel hinsichtlich Funktionalität und Qualität nicht vergleichbar mit den im Leistungsverzeichnis beschriebenen Möbelstücken gewesen seien. Deshalb sei mit den Lehrkräften und Facharchitekten eine Bemusterung vorgenommen worden, schilderte der Bürgermeister.

Folgende Gewerke wurden vergeben: Erd-, Beton- und Maurerarbeiten – Bauunternehmen Haas GmbH Schramberg-Sulgen für 374 500 Euro (Kostenberechnung 402 200 Euro); Glaserarbeiten – Metallbau Münch GmbH Brigachtal, 216 500 Euro (172 700 Euro); Putzarbeiten – BB Stuck GmbH Aldingen, 163 100 Euro (152300 Euro); Schreinerarbeiten Einbaumöbel – Stöhr Innenausbau GmbH Haiterbach 101 200 Euro (115 200 Euro); Zimmererarbeiten – Holzbau Hess GmbH Aichhalden, 85 400 Euro (96 500 Euro); Trockenbau abgehängte Decken – Stego Projektbau GmbH Gomaringen, 82 300 Euro (84 300 Euro); Möblierung – Flex-I GmbH Ilsfeld, 78 200 Euro (99 000 Euro); Metallbauarbeiten – Spengler Metallverarbeitung Dunningen, 60 400 Euro (30 600 Euro); Bodenbelagsarbeiten – Lang Objekt GmbH Michelfeld (Schwäbisch Hall), 57 400 Euro (68 500 Euro); Abdichtung/Wärmedämmung Flachdach – Bedachungen Gerlach GmbH Rottweil, 56 200 Euro (76 500 Euro); Trockenbauarbeiten – Rombach und Merkt GmbH Villingen-Schwenningen, 51 200 Euro (43 800 Euro); Malerarbeiten – Schmid GmbH Albstadt, 44 500 Euro (39 300 Euro); Schreinerarbeiten Innentüren – Artur Summ GmbH Villingen-Schwenningen, 40 500 Euro (45 000 Euro); Aufzugsanlagen – LiftTex GmbH Donaueschingen, 38 800 Euro (63 000 Euro); Dachdeckerarbeiten – Holzbau Moosmann GmbH Hardt, 35 300 Euro (51 800 Euro); Gerüstarbeiten – QuadreX Gerüstbau GmbH Ammerbuch, 29 900 Euro (25 400 Euro); Klempnerarbeiten – Maurer und Kaupp GmbH Schramberg-Waldmössingen, 29 200 Euro (25 400 Euro); Estricharbeiten – Armbruster und Dilger GmbH Schramberg-Sulgen, 28 500 Euro (35 800 Euro); Schreinerarbeiten Trennwände – Kemmlit Bauelemente Gmb Du DuH Dusslingen, 26 000 Euro (27 300 Euro); Fliesenarbeiten – Fliesenfachgeschäft Hezel Winzeln, 22 200 (34 100 Euro); Sonnenschutzarbeiten – Kloker Sonnenschutztechnik GmbH Löffingen, 16 500 Euro (34 500 Euro), sowie Blitzschutzarbeiten – Fautz und Partner Villingendorf, 9500 Euro (10 600 Euro).

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Stephan Wegner

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