Buntes Treiben beim letzten Eschachsprung in Lackendorf rund um das Seedorfer Raupenmoloch. Foto: Keller

Zum vierten Mal findet der Eschachsprung statt. Die Narrenzünfte Dunningen, Seedorf und Lackendorf möchten damit Kinder und Jugendliche an das Fasnetsbrauchtum heranführen.

Was im Jahr 2023 als Idee begann, ist längst zu einem festen Bestandteil der Dorffasnet in der Gemeinde Dunningen geworden: Der Eschachsprung. Dieses Jahr geht er in seine vierte Auflage und findet am Samstag, 7. Februar, zum zweiten Mal in Seedorf statt.

 

Unter dem Leitspruch „Drei Zünfte, drei Freunde, ein Fest“ hat sich die Veranstaltung in nur wenigen Jahren zu einem Höhepunkt für Jung und Alt entwickelt, so die Veranstalter. Als der erste Eschachsprung 2023 in Seedorf stattfand, sei noch nicht absehbar gewesen, welche Dynamik sich daraus entwickeln würde. Drei Jahre und drei erfolgreiche Eschachsprünge später ist klar: Aus einer Vision wurde ein Spektakel für die ganze Familie, das aus der hiesigen Fasnet nicht mehr wegzudenken sei.

Getragen wird der Eschachsprung von den drei Narrenzünften aus Dunningen, Seedorf und Lackendorf. Gemeinsam mit den Schlossgeistern ziehen sie beim Umzug durch den Ort und würden zeigen, was gelebtes Brauchtum und Gemeinschaft bedeuten.

Zünfte nehmen Zügel selbst in die Hand

Im Anschluss sorgen die Garden der drei Zünfte mit einem abwechslungsreichen Programm in der Festhalle für närrische Unterhaltung, heißt es weiter. Die Idee zur Veranstaltung entstand aus den zunehmenden Auflagen und Kosten großer Narrentreffen, die vielerorts zu einem Rückgang klassischer Umzüge führten. Stattdessen entschieden sich die drei Zünfte, selbst aktiv zu werden und etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.

Ein zentrales Anliegen war dabei, Kinder und Jugendliche an das Fasnetsbrauchtum heranzuführen. Deshalb gehörte bei jedem Eschachsprung eine spezielle Aktion für den Nachwuchs fest zum Programm.

Viele helfende Hände sind eingebunden

Die Vorbereitungen für den vierten Eschachsprung laufen bereits auf Hochtouren. Ob Umzugsstrecke, Besenwirtschaften oder Rahmenprogramm – viele helfende Hände aus Vereinen, Zünften und der Bevölkerung seien bereits eingebunden, um den Tag zu einer echten Dorffasnet zu machen.

Im Mittelpunkt stünde dabei weiterhin die Vision des Miteinanders: Gemeinschaft leben, Brauchtum pflegen und Generationen verbinden. „Dass dieses Konzept aufgeht, zeigt die große Bereitschaft der Bevölkerung, sich aktiv einzubringen“, so die Vereine.