Die Schulleiterstelle an der Dunninger Eschachschule ist wieder besetzt: Der langjährige Konrektor Mario Munding wurde offiziell als neuer Rektor eingesetzt.
Die Ernennungsurkunde hat Munding schon vor einigen Wochen überreicht bekommen. Kurz vor Weihnachten erfolgte nun die offizielle Einsetzungszeremonie durch Susanne Cortinovis-Piel vom Staatlichen Schulamt Donaueschingen in der Mensa der Schule.
„Es ist schön, dass jemand kommt, der die Schule kennt“, freuten sich die beiden Schülersprecher Tim Glück und Aaron Grimm über die Entscheidung des Schulamtes. Die Schüler fühlten sich – so die beiden – „beim neuen Rektor gut aufgehoben“.
14 Jahre Konrektor, zwei Jahre kommissarischer Leiter
Knapp zwei Jahre hatte der erfahrene Pädagoge die Dunninger Eschachschule bereits kommissarisch geleitet. Zuvor war er 14 Jahre Konrektor gewesen. Heute sei „ein Tag des Ankommens, der Anerkennung und des Aufbruchs“, sagte Bürgermeister Peter Schumacher in seiner Ansprache.
Mit der feierlichen Amtseinsetzung würdigten Schulamt und Schulträger nicht nur die bisherige Leistung von Munding. Man setze damit zugleich ein Zeichen des Vertrauens in die Führungskompetenz des bisherigen kommissarischen Leiters und in dessen Vision für die Dunninger Schuleinrichtung.
Einrichtung einer Oberstufe
„Ein herausragendes Projekt, das vor uns liegt, ist die Einrichtung einer Oberstufe an der Eschachschule“, betonte der Schultes. Dieses Vorhaben eröffne weitere Perspektiven „und macht die Gemeinschaftsschule noch attraktiver für Familien unserer Region“. Schumacher appellierte eindringlich an die Landespolitik, an dieser Schulform festzuhalten und auch zukünftig die finanziellen Mittel und das Personal bereitzustellen.
Mit Mario Munding sei der Richtige gefunden worden, „das hat er längst bewiesen“, stellte die leitende Schuldirektorin Cortinovis-Piel fest und wünschte dem neuen Rektor ein gutes Wirken als Schulleiter. Auch der stellvertretende Elternsprecher Sascha Roth gratulierte. Das Lehrerkollegium begrüßte Munding humorvoll mit einem Text auf den Disco-Titel „Y.M.C.A.“.
Tatkraft, Mut und Zuversicht
Zum Schluss sprach der neue Rektor. Als Ziel nannte er die Weiterentwicklung der Dunninger Schule als Lebens- und Erfahrungsort für die Schüler.
In seinen Ausführungen zog Munding Vergleiche zu weihnachtlichen Symbolen. Dafür hatte er in der Weihnachtsdekorationskiste seiner Frau Ulrike gekramt. Die Krippenfigur Josef stehe für Tatkraft, Mut und Zuversicht – Attribute, die von einem Schulleiter gefordert würden.
Die letzten zwei Jahre seien nicht einfach gewesen, räumte Munding ein. Vom überaus engagierten Lehrerkollegium („Was hätte ich ohne euch getan“) habe er jedoch große Unterstützung erfahren. Alle hätten über das gewöhnliche Maß hinaus Verantwortung übernommen.
Der Pädagoge sprach von vielen „Lichtern am Horizont“ und dankte dem Schulamt, dem Sekretariat, dem Kollegium, dem Schulträger, der Familie und den Freunden. Musiklehrer Mike Krell umrahmte die Feier am Klavier. Anschließend gab es einen kleinen Imbiss.