Nachdem bekannt geworden ist, dass Fabio Pfeifhofer und Kevin Müller den FC Holzhausen verlassen werden, erklärt der neue Sportliche Leiter Rainer Huss, woran es unter anderem lag.
Mit Kevin Müller und Fabio Pfeifhofer hat der FC Holzhausen zwei schwerwiegende Abgänge zu verzeichnen. Die beiden Offensivkräfte schließen sich dem FC 08 Villingen an, der kommende Saison wieder in der Oberliga spielen wird. Doch warum kam es mit den beiden 27-Jährigen nicht zu einem neuerlichen Vertragsabschluss beim aktuellen Verbandsligisten aus Holzhausen?
„Es war zu spät, als ich zuletzt eingestiegen bin und mit dem Gesprächen starten konnte. Schon im Winter wurde es versäumt, die Sache fix zu machen. Solche Spieler muss man früh binden. Da wurde vom Verein nicht großartig etwas gemacht“, sagt Holzhausens künftiger Sportlicher Leiter Rainer Huss, der aktuell noch Teammanager bei der TSG Balingen ist.
Veränderungen gefordert
Huss sagt aber auch: „Es ist schade, dass ich das Ruder nicht mehr rumreißen konnte, aber enttäuschend, weil beide Spieler zu denen gehört haben, die laut eine Veränderungen im Verein gefordert hatten und dann gehen sie.“ Dabei sei gefordert worden, dass sich der Verein samt Trainerteam und Sportlichem Leiter neu aufstellt. Erst kürzlich war bekannt geworden, dass Karsten Maier in der kommenden Saison nicht mehr Trainer in Holzhausen sein würde. Mit Daniel Seemann wurde ein neuer Cheftrainer vorgestellt und Rainer Huss als neuer Sportlicher Leiter bekannt geben.
„Nun wurde installiert, was sie wollten und beide sagen, dass sie eine neue Herausforderung wollen“, kann Huss die Entscheidung nicht ganz nachvollziehen. „Das ist nicht ganz korrekt.“
Der erfahrene Funktionär weiß aber auch, dass das „der normale Wahnsinn dieser Ligen“ ist. „Wir müssen jetzt das Beste daraus machen und versuchen, die verbliebenen offenen Verträge schnell einzutüten und den Kader durch Neuzugänge zu verstärken“, so Huss. Hier sei man auf einem guten Weg und kurz davor, Neues zu berichten.