Störche in der Nachbargemeinde Straubenhardt Foto: Kugel

Weiter rückläufige Geburtenzahlen in Bad Herrenalb. Das ist von der Stadtverwaltung zu entnehmen. Unser Autor hat diesbezüglich aber so seine nicht ganz ernst gemeinte Bedenken.

Die täglichen Nachrichten werden zurzeit leider von negativen Meldungen dominiert. Da kommt diese Frage gerade recht: Erreicht der Babyboom in Bad Herrenalb bald einen neuen Höhepunkt?

 
Wird 2026 ein geburtenstarkes Jahr? Foto: © Aliaksei Lasevich - stock.adobe.com

Wer die jüngsten Sitzung des Bad Herrrenalber Gemeinderats verfolgte, wird vehement mit dem Kopf schütteln. War doch bei der Vorstellung der Bedarfsplanung „Kindertagesstätten 2025/2026“ zu erfahren: Die Auswertungen des Statistischen Landesamts zeigten, dass die Geburtenzahlen seit 2022 wieder rückläufig sind. Diese Entwicklung solle sich in den nächsten Jahren fortsetzen – „so dass wir auch für die nächsten Jahre voraussichtlich keinen zusätzlichen Platzbedarf in der Kindertagesbetreuung haben werden“.

Tja, Statistisches Landesamt hin oder her: Die Umstände können sich sehr schnell und unerwartet ändern.

Sicher ist sicher!

Der Storch wird schon seit jeher als „Kinderbringer“ angesehen. Und in den vergangenen Tagen wurde immer wieder viele dieser Vögel im Nachbarort Straubenhardt gesichtet. Falls sie auch einen Abstecher in die Siebentälerstadt machen, muss Kämmerer Philipp Göhner trotz monetärer Nöte vorsorglich schon mal ein paar Euro mehr für Kindergarten und Kinderkrippe beiseite legen. Sicher ist sicher! Spätestens dann, wenn nächstes Jahr in der ganzen Stadt verteilt jede Menge Klapperstörche die Geburt eines neuen Erdenbürgers anzeigen, sieht die Kindertagesstätten-Bedarfsplanung plötzlich ganz anders aus.