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Es funkt, es glüht, es brennt lichterloh

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Hauptdarsteller Lukas Baßler als Paul und Stephanie Weißenberger aus Waldshut als Claire sorgten mitsamt dem ganzen Ensemble für Begeisterung. Foto: Gerd Lustig Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Gerd Lustig

Bad Säckingen. Das Lampenfieber konnte und wollte Jochen Frank Schmidt nicht verleugnen. Trotz gelungener Vorpremiere Mitte der Woche gestand der Intendant des Musicals „Lichterloh“ im Bad Säckinger GloriaTheater bei der Premiere am Samstagabend gleich doppeltes Lampenfieber. Zum einen meinte er damit natürlich das kleine bisschen Angst, das auch ihn vor dem Auftritt seiner Ensembles befällt, zum anderen war es aber auch das Fieber und die Freude in ihm, dass es mit den „Musical-Lampen“ nun endlich losgeht.

Und es war alles gerichtet. Der rote Teppich vor dem Gloria Theater lag bereit, die Promis waren da – und auch die Begeisterung im ausverkauften Saal von der ersten Minute an.

Das vor fünf Jahren bereits aufgeführte, jetzt aber komplett überarbeitete Stück „Lichterloh“ bot Musical-Spaß vom Feinsten. Ob Choreografie (Vanessa Vario) oder Kostüme, ob Musik, Spezialeffekte wie echte Harley Davidsons auf der Bühne, Tanz oder Darsteller: Alles war perfekt. Erst funkt’s und flackerts’s, dann ist es mehr als ein Glühen – und schließlich brennt es lichterloh.

Von den „standing ovations“ am Ende der Premiere zeigte sich dann auch Jochen Frank Schmidt ein wenig überwältigt und betonte: „Wir sind als kleines Theater groß rausgekommen, Bad Säckingen ist neue Musicalhauptstadt in Baden-Württemberg.“

Zuvor hatten 30 Darsteller unter dem Motto „Liebe, Lampen, Leidenschaft“ in hinreißenden Kostümen und perfekter Tanz-Choreografie die anrührende Geschichte um die Straßenlaterne Paul auf die Bühne gezaubert, dass es noch den letzten Besucher mitriss und der Funke förmlich übersprang.

Höhepunkte sind natürlich die Szenen der beiden Hauptdarsteller, Lukas Baßler als Paul und Stephanie Weißenberger aus Waldshut, die das Mädchen Claire spielt, in das sich die Straßenlaterne verliebt und daher so gerne Mensch werden möchte. Der 24-Jährige, der beim „Bikini-Skandal“ bereits als Tänzer fungierte, geht förmlich auf in der Rolle, die selbstverständlich ein Happy-end hat. Weil Claire dem zunächst für drei Tage zum Mensch gewordenen Paul ihre wahre Liebe gesteht, darf die Laterne für immer Mensch bleiben…

„Leben ist immer, was man draus macht“, lässt der Intendant letztlich zwei wunderbare „Mercedes-Lampen“ als Erzähler sagen und formuliert damit auch die Botschaft des Abends. „Sind wir nicht alle ein bisschen Licht“, heißt es so treffend bereits mitten im Stück. Denn Lampen wie Menschen tragen ein Leuchten in sich – nur manche haben dies eben verlernt.

u Karten und weitere Infos: www.lichterloh-musical.de sowie Tel. 07761/6490

 
 

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