Der neue Kopfbau der Scheffelschule wurde in Holzhybridbauweise errichtet. Foto: Heinz Vollmar

Der Erweiterungsbau der Scheffelschule Herten ist am Freitag zünftig eingeweiht worden.

Oberbürgermeister Klaus Eberhardt stellte in seiner Rede den Stellenwert des Thema Bildung in der Löwenstadt heraus und versprach, daran weiterhin arbeiten zu wollen. Beispielhaft nannte er den geplanten Bau für die Campuserweiterung und die vorgesehene Schulerweiterung in Nollingen.

 

Kostenrahmen wird eingehalten

Erfreut zeigte sich der OB darüber, dass nicht nur der Zeitrahmen für den Erweiterungsbau, sondern auch der Kostenrahmen eingehalten wurde. Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau bezifferte er mit 3,35 Millionen Euro bei einer Fördersumme in Höhe von 615.000 Euro. Am Ende werde man bei etwa drei Prozent unter den veranschlagten Kosten liegen.

Bäume und ein Balancier-Parcours

Als Geschenk zur Einweihung des Erweiterungsbaus brachte der OB den Schülern das Foto eines Balancier-Parcours mit, den die Stadt in Kürze noch im Außenbereich der Scheffelschule als Geschenk, neben einem neu zu pflanzenden Bäumchen, installieren wird.

Holzhybridbauweise

Im neuen „Kopfbau“ in Holzhybridbauweise sind auf drei Etagen neue Klassenzimmer sowie zahlreiche neue Funktionsräume entstanden. Durch den Neubau wurde auch der Eingangsbereich neu strukturiert, während das Klassenzimmer im Erdgeschoss durch Schiebewände bei Bedarf gemeinsam mit der Eingangszone zur Aula umfunktioniert werden kann.

Mit Holz aus dem Schwarzwald gebaut

Der Neubau bringe nicht nur für die Schüler Verbesserungen, sondern auch für die Lehrer, die zeitgemäße, moderne Arbeitsplätze erhielten würden, freuten sich Schulleiterin Marion Schrank und Architektin Jeannette Knöpfel. Zum Erweiterungsbau selbst sagte die Architektin, dass die tragenden Außenwände sowie das gesamte erste Obergeschoss konsequent in Holzbauweise errichtet worden seien. Für die Fassadenbekleidung wurde Weißtanne aus dem Schwarzwald gewählt, die Wände wurden mit Holzfaserdämmplatten aus Tannen und Fichtenholz, ebenfalls aus dem Schwarzwald, hergestellt. Insgesamt entstanden etwa 650 Quadratmeter mehr an Fläche und auch ein neuer Aufzug wurde integriert. Zahlreiche Umbauarbeiten betrafen darüber hinaus das Bestandsgebäude.