Die Deißlinger Firma Schuler Rohstoff will eine neue Halle im Osten bauen. Foto: PhotoDesign & Verlag Petek/Stanko Petek

Das Deißlinger Unternehmen plant einen Neubau im Osten des Unternehmens. Zugleich aber auch den Rückbau einer alten Lagerhalle.

Bei der Firma Schuler Rohstoff tut sich was. Dem Deißlinger Gemeinderat lag in seiner jüngsten Sitzung ein Bauantrag vor. Dieser sieht vor, das bestehende Betriebsgebäude mit einer Halle im Osten zu erweitern und eine alte Lagerhalle zurückzubauen.

 

Mit der Erweiterung werden weitere Möglichkeiten zur Lagerung und Verarbeitung von Rohstoffen geschaffen. Auch sei eine Inbetriebnahme einer mobilen Aufbereitungsanlage (Vor-Zerkleinerer und Sieb) geplant. Die bauliche Erweiterung bestehe aus einer zweiseitig geschlossenen Halle aus Stahlbeton mit rund 1800 und einem Freilagerbereich von rund 1300 Quadratmetern.

Der Freilagerbereich werde in Schüttboxen unterteilt. Durch die baulichen Änderung, so Ortsbaumeister Rainer Braun, entstehe zusätzliche Dachfläche und Hoffläche werde geringer. Das Betriebsgelände liegt im Bereich des Bebauungsplans „Industriegebiet Bahnhof“ und unterliegt aufgrund seiner Betriebsstruktur dem Regierungspräsidium Freiburg.

Zwei weitere Vorhaben genehmigt

Baugenehmigungen würden daher im Rahmen des BundesImmissionsschutzgesetzes beurteilt, erklärte Braun. Die Gemeinderäte stimmten einstimmig für das Vorhaben.

Zwei weitere Bauvorhaben wurden von den Räten ebenfalls genehmigt. Die Errichtung zweier Schleppdachgaupen in der Bittelbrunnenstraße sowie ein Wohnhaus mit Garage im Hans-Ohnmacht-Ring.

Rainer Christ von BIT-Ingenieure stellte den Räten noch die zweite Änderung und zweite Erweiterung des Bebauungsplan „Breite IV“ vor. So werden rund 2,1 Hektar zusätzliche Bauplatzfläche generiert. Das Gremium gab im Anschluss den Weg frei für den Aufstellungsbeschluss.