Diese paradiesische Szenerie wollten sich die zahlreich angereisten Besucher nicht entgehen lassen. Foto: Schwark

Das Frühlingsfest am Ersten Mai in Musbach war wieder ein voller Erfolg. Bei bestem Wetter wanderten tausende Besucher die neun Kilometer rund um das Dorf.

„Das ist ja wie eine Völkerwanderung“, so ein begeisterter Gast, der an der Erster-Mai-Wanderung beim Musbacher Frühlingsfest teilgenommen hat. Wieder dürften mehrere tausend Besucher die rund neun Kilometer lange Rundstrecke mit neun kulinarischen Verpflegungsstationen entlanggewandert sein.

 

Traditionell begann das Frühlingsfest wieder mit einem gut besuchten Gottesdienst im Schulhof beim Feuerwehrhaus mit Prädikant Thomas Schmelzle. Ortsvorsteher Joachim Böhm lobte in seiner Rede all jene, die das Frühlingsfest schon seit Wochen mit viel Engagement vorbereitet hätten. Es sei schon etwas besonderes, dass ein Dorf mit 700 Einwohner an diesem Tag tausende von Besucher bewirte.

Professionell und mit viel Ruhe richtete die Feuerwehrabteilung Musbach den Maibaum auf. Dazu gab es großen Beifall von den zahlreichen Zuschauern, die den kerzengerade stehenden und geschmückten Maibaum nun in seiner ganzen Schönheit betrachten konnten.

Besucher haben die Qual der Wahl

Danach hatten die Besucher die Qual der Wahl, ob sie zuerst die Station beim Motorradheim der Motorradfreunde Schwarzwald ansteuern sollen, oder doch lieber in der Gegenrichtung zuerst die Kälberbronner Wiese und die Station der Wandergruppe vom Sportverein Musbach.

Lukas Kah von den Motorradfreunden Schwarzwald war vom Besucheraufkommen restlos begeistert. Schon nach 9 Uhr konnte der Verein die ersten Besucher am idyllisch gelegenen Motorradheim begrüßen. Die Wanderer konnten zudem beim Luise-Mayer-Platz den wunderbaren Blick zur Alb und dazu die Gastfreundschaft der Narrenzunft Stockerbachtal genießen.

Fluggelände lockt zahlreiche Wanderer

Teilweise wie bei einer Prozession wurde die Piste vom Musbacher Fluggelände überquert, um sich danach in der Fliegerhalle mit Essen und Getränk zu stärken. Bei der Station an der Kälberbronner Wiese waren wiederum gerillte Hähnchenkeulen gefragt. Und auch am Emil-Hamma-Platz, wo die Jagdgemeinschaft Willdschweinburger servierte, war einiges los.

Der Merzenberg und das Sportgelände erwiesen sich ebenfalls als Besuchermagnet. Die Vorsitzende Karin Raisch vom SV Musbach war mit rund 30 Mitgliedern im Einsatz. Auch auf dem Aktivgelände herrschte Andrang und beim Platzkonzert vom Musikverein Wittlensweiler konnte man es sich schmecken lassen.