Besonders stolz ist Ortsvorsteherin Petra Höfler (Dritte von rechts) auf die Entwicklung der Nachbarschaftshilfe Aasen und Heidenhofen. Engagiert haben sich dafür im vergangenen Jahr auch Einsatzleiterin Silvia Maus (von links), die Beisitzer Sabine Blum, Rainer Koßmann, Vorsitzende Sigrid Hall, Schriftführerin Renate Hofbauer sowie die Beisitzer Jürgen Hall und Eva Koßmann. (Archivfoto) Foto: Bombardi

Beim ersten Werktag in Heidenhofen zog Ortsvorsteherin Petra Höfler Bilanz: Sanierungen, Waldarbeit, Engagement der Vereine und ein Ausblick auf 2026.

Ein besonderes Ereignis im Dorf ist der erste Werktag in Heidenhofen, die Erste Gmond. Ortsvorsteherin Petra Höfler begrüßte 25 Besucher, darunter die beiden jüngsten Heidenhofener, Emil und Rebecca, im Gemeinschaftsraum. Die Ortsvorsteherin erklärte, was sich im vergangenen Jahr im kleinsten der neun Donaueschinger Teilorte ereignet hat und was 2026 zu erwarten ist.

 

Für alle sichtbar ist die Sanierung der Fassade des Rathauses. Mit der Installation der Wärmepumpe ist die Heizanlage komplett erneuert, und mit dem Anschluss der Photovoltaikanlage wird hier nun auch Strom eingespeist. Mit dem Bau eines Vordachs mit Regenrinne ist der Wetterschutz an der Backhäusletür gesichert.

Umgesetzt wurde der Breitbandausbau im Baugebiet „Hinters-alte-Vogts“. Besonders dankte Höfler der Jägervereinigung Schwarzwald-Baar, die auf der Obstwiese in Absprache mit dem Pächter neue Obstbäume gepflanzt hat. Die schon länger geplante Neupflanzung einer Hecke bei den Urnenfeldern soll im Frühjahr 2026 erfolgen.

Das Erstellen eines barrierefreien Zugangs

Noch steht das Erstellen eines barrierefreien Zugangs zum Gemeinschaftsraum aus. Im laufenden Haushaltsplan ist er enthalten, allerdings mit Sperrvermerk unter der Voraussetzung, dass die Stadt Donaueschingen dazu entsprechende Zuschüsse bewilligt.

Reges Interesse herrscht bei der ersten Sitzung des Ortschaftsrats im neuen Jahr, die bei Rehragout und „Heidenhofener Binnenwässerle“ im Backhäusle einen gemütlichen Abschluss findet. Foto: Ortsverwaltung Heienhofen

Viel gearbeitet wurde im Wald. Nach Information von Revierleiter Manfred Fünfgeld wurden 2025 circa 350 Festmeter Käfer- und Sturmholz eingeschlagen. Ein Teil davon sind die Fichten an der Hirschhalde, die aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten.

Eine neue Pflanzfläche für etwa 1000 neue Eichen und Tannen ist entstanden, die im Laufe des Jahres gesetzt werden sollen. Bereits 2025 wurden knapp 4000 Tannen, Eichen, Linden und Hainbuchen gepflanzt und zweimal im Jahr ausgemäht. Noch im November pflanzten Mitglieder des Vereins Kulturquelle 500 junge Weißtannen im Heidenhofener Wald.

„Ich bin stolz auf unsere Vereine und Gruppierungen, Landfrauen, Gymnastikfrauen, Nachbarschaftshilfe, Feuerwehr, Jugendfeuerwehr und Gemeindeteam“, sagte Ortsvorsteherin Petra Höfler.

Segen durch die Sternsinger

Die Sternsinger haben zum Jahresauftakt wieder den Segen in die Häuser gebracht. Dabei sammelten sie in diesem Jahr unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ Geld zur Unterstützung von Kindern in Bangladesch.

Oberbürgermeister Erik Pauly nahm sich Zeit für Gespräche mit Bürgern in Heidenhofen, bei denen man persönlich sagen kann, „wo der Schuh drückt“. Außerdem wurde in Heidenhofen auch bereits das Patrozinium gefeiert – das Fest zu Ehren des örtlichen Schutzheiligen St. Hilarius.

Kurz vor der Landtagswahl am 8. März wird eine Wahlhelferschulung stattfinden. Ulf Krüger organisiert die Aktion Saubere Landschaft und die Freiwillige Feuerwehr im April eine Alteisensammlung. Die Jugendfeuerwehr organisiert einen Quizabend, und am 6. Juni findet die Zwölf-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr statt.

Weitere Veranstaltungen

Die beiden Heidenhofener Feste finden seit Jahren regionales Interesse: Das „Sommerfest am Backhäusle“ findet am 4. Juli statt und der 25. Weihnachtsmarkt am Backhäusle am 28. November.

Die Herbstprobe der Freiwilligen Feuerwehr ist am 17. Oktober. Die Ortsvorsteherin hofft, dass auch der Lichterweg Heidenhofen/Aasen und das Krippenspiel in Heidenhofen im Advent 2026 wieder stattfinden.

Einwohnerzuwachs

Ortsvorsteherin Petra Höfler
berichtete bei der Ersten Gmond über die Einwohnerzahlen. Anfang des Jahres 2025 zählte Heidenhofen als kleinster Stadtteil von Donaueschingen 264 Einwohner. Einer Geburt im abgelaufenen Jahr stehen zwei Sterbefälle gegenüber. Nach 21 Zuzügen und 14 Wegzügen sind es heute 270 Einwohner.