Zog jetzt im Gemeinderat seine erste Bilanz als Tribergs Bürgermeister: Rathauschef Sven Ketterer. Foto: Jana Johnston

Der neue Triberger Bürgermeister blickt auf intensive erste Monate zurück und betont die Bedeutung von Respekt und gemeinsamer Verantwortung.

Emotional begann die sechste Sitzung des Triberger Gemeinderats. Bürgermeister Sven Ketterer blickte auf die ersten 102 Tage seiner neuen Tätigkeit zurück. Auf die hatte er viele Jahre hingearbeitet– zunächst sicher eher unbewusst, dennoch aber stetig.

 

Es seien „102 Tage voller Gespräche, Entscheidungen, Herausforderungen, aber auch vieler positiver Begegnungen“ gewesen, resümierte er.

Ehrliche und konstruktive Diskussionen und Vertrauen habe er im Gemeinderat erlebt, stets das gemeinsame Ziel vor Augen.

Gegenseitiger Respekt

Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass Verwaltung und Gemeinderat dann stark seien, wenn man nicht neben- sondern miteinander arbeite. „Wir marschieren weiter – mit Verantwortung, gegenseitigem Respekt und dem Willen, unsere Stadt gemeinsam voranzubringen. Er jedenfalls sei hoch motiviert.

Dem stimmte zunächst Klaus Wangler (CDU) uneingeschränkt zu. Auch seine Fraktion sei enorm motiviert, voranzuschreiten. Michael Hummel (FWV) freute sich ebenfalls auf die weitere Zusammenarbeit – man sei auf Augenhöhe. Dem pflichtete auch Mike Mauscherning als Sprecher der SPD vollumfänglich bei.

„Einfach phänomenal“

Zudem ging er auf das Maifest der Trachtenkapelle Nußbach und vor allem das vergangene Wochenende mit dem Schinkenfest ein. Es sei einfach phänomenal und überwältigend, was hier geleistet worden sei – vor allem der Trachtenumzug mit 35 Gruppen, die tolle Stimmung auf den Straßen wie auch das unglaubliche Engagement der bewirtenden Vereine. All das hätte wieder einmal bewiesen, was in Triberg stecke. Sandra Sieber (FWV) sprach allen aus dem Herzen – die Leistung der vier Vereine sei enorm gewesen und habe keine Wünsche offengelassen, dazu sei das fulminante Engagement von Nikolaus Arnold und seinen Helferinnen und Helfern unvergleichlich gewesen.