Dank eines Betonrohres und massiver Steinblöcken ist die kleine Brücke über den Gütenbach wieder sicher. Foto: Kost

Der Gemeinderat hat die Arbeiten zur Erschließung von zwölf neuen Bauplätzen im Owinger Wohngebiet "Brunnenrain II" an die Firma Stumpp (Straßen- und Tiefbau) übertragen. Bereits am Montag befasste sich der Ortschaftsrat Owingen damit.

Haigerloch-Owingen - Ortsvorsteher Karl-Heinz Binder berichtete dabei dem Gremium, dass die Rettungsgrabungen zur Sicherung antiker Funde bis Ende Juli abgeschlossen sind. Es seien viel mehr Funde als ursprünglich angenommen ausgegraben, gesichtet und gerettet worden. Die Bauarbeiten sollen nun nach den Bauferien starten. Binder: "Damit geht ein langer Wunsch in Erfüllung, denn der Bedarf an Bauplätzen ist da."

Längere Zeit war die kleine Brücke am Gütenbachweiher östlich von Owingen gesperrt. Jetzt ging es ratzfatz: der Ortsvorsteher vermeldete, dass unter der Überfahrt inzwischen ein neues massives Betonrohr verbaut ist, das eine Überfahrungslast von bis zu 60 Tonnen erlaubt. Was jetzt noch fehlt, sind Sicherheitsgeländer.

2020 wollten die Owinger eigentlich ihr Dorffest feiern – aber dann kam Corona. "Sollen wir an dem Fest festhalten und es nächstes Jahr machen?", fragte Hans Volm am Montag in die Runde. Binder hat keinen Zweifel daran, dass weiterhin Interesse am Dorffest besteht. Nach den Ferien soll darüber mit den Vereinsvorständen gesprochen werden.

Ende September, Anfang Oktober, soll zudem eine Bürgerversammlung sein, in der über wichtige Themen wie die Umwandlung der Volksbank in ein Bürgerzentrum, die Innenentwicklung, die Gasleitung, das Backbone-Netz gesprochen wird oder darüber, wie es langfristig mit Grundschule und Kindergarten im Ort weitergeht.

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