Bei Sonnenschein feiert Tuningen die Eröffnung des neuen Aktivparks mit vielen Attraktionen für Groß und Klein. Was der Park zu bieten hat – wir haben es uns vor Ort angeschaut.
Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein wird der Aktivpark in Tuningen eingeweiht. Kinder und Erwachsene wohnen dem Ereignis bei und nehmen genau unter die Lupe, was dieser Park zu bieten hat.
Ende Juni haben die Bauarbeiten am ehemaligen Leichtathletikgelände begonnen – nun folgt die offizielle Einweihung des neuen Aktivparks. Mit einem Pumptrack, einem Basketballkorb, einer Bahn zum Kugelstoßen, Sprunggruben, einer Calisthenics-Anlage mit Klimmzugstangen und Sprossenwänden, einer Tischtennisplatte und einem überdachten Aufenthaltsbereich ist für jeden etwas dabei.
Bürgermeister Ralf Pahlow habe die Idee – den Leichtathletikplatz neu zu gestalten –bereits während seines Wahlkampfs gehabt, verrät er. Nach der Schließung der Hauptschule habe sich der Ort von einem Sandplatz zu einem Unkrautplatz verwandelt.
Nach Jahren der Ideensammlung und gemeinsamen Planung mit der Firma Weißhaupt Landschaftsarchitektur aus dem Donaueschinger Ortsteil Aasen sei nun die Umsetzung erfolgt.
Das Besondere an dem Projekt
Besonders sei bei diesem Projekt die Bürgerbeteiligung gewesen, erläutert Marius Weißhaupt, Landschaftsarchitekt des Planungsbüros. Hier habe man den Bürgern Vorschläge zu den einzelnen sportlichen Elementen gemacht, erläutert die Tuninger Hauptamtsleiterin Celine Rothe die Umsetzung der Beteiligung.
Auch die Wünsche der Vereine, unter anderem des Sportvereins, seien in die Entscheidungen miteingeflossen. Besonders gewünscht wurden der Pumptrack und die Calisthenics-Anlage, führt sie aus.
Die Gesamtkosten für das Projekt
Die Gesamtkosten für das Projekt betragen 432 500 Euro sowie noch einmal 25 000 Euro für die Erneuerung der 100-Meterbahn. Angesetzt seien für das Projekt im Haushalt 2025 380 000 Euro gewesen. Doch mit einer Förderung von 200 000 Euro habe man die Rahmenbedingungen des Gemeinderats gut einhalten können, so Pahlow.
Mit dem Pumptrack, einer anspruchsvollen Bike-Strecke, wurde die Firma Pumptrack Biketrails Events aus Augsburg mit einer Angebotssumme von etwa 50 000 Euro betraut, das geht aus einem Beschlussprotokoll einer Gemeinderatssitzung im Frühjahr hervor.
Der Landschaftsbau im Aktivpark ging an die Firma Wildigarten aus Villingen-Schwenningen für die Summe von etwa 280 000 Euro. Der überdachte Sitzbereich wurde von der Firma Zappe Holzbau aus Tuningen realisiert.
Auf dem Pumptrack ist viel los
An diesem sonnigen Tag ist auf dem Pumptrack „schon richtig was los“, freut sich Pahlow, während unzählige Kinder mit ihren Fahrrädern die Bahn entlang sausen und über die Hügel schanzen. Doch wie es richtig gemacht wird, das zeigt der Profi.
Julian Steiner vom Unternehmen Pumptrack Biketrails Events zeigt den Anwesenden wie das Pushen, Wheelen und Springen auf der Bahn funktioniert. Wichtig sei dabei vor allem der Spaß, aber auch Rücksicht auf die anderen zu nehmen – und natürlich den Helm nicht zu vergessen, fügt Steiner hinzu.
Nach einer kurzen, aber gelungenen Vorführung, probieren vor allem auch die anwesenden Kinder die neu gelernten Tricks direkt aus – unter diese mischte sich Bürgermeister Pahlow.