Kostenloses Angebot für die Öffentlichkeit lädt zum Verweilen und zum Lesen ein.
Die Diözesanbibliothek in Rottenburg hat wieder geöffnet und lädt zur Nutzung ihres kostenlosen Angebots ein. Die öffentliche Bibliothek, die im selben Gebäude wie das Diözesanmuseum Rottenburg untergebracht ist, war im Zuge des Museumsumbaus rund ein Jahr lang für den Publikumsverkehr geschlossen.
Bibliotheksleiter Lars Reichenbächer zeigt sich erleichtert: „Wir sind froh, dass wir nun wieder zum normalen Betrieb zurückkehren können.“ Dabei freut es den gebürtigen Rheinländer, der seine Stelle in Rottenburg kurz vor der zeitweiligen Schließung der Bibliothek im vergangenen Jahr antrat, dass den Nutzer fortan auch einige Neuerungen präsentiert werden können. So sei während der Schließzeit eine neue Informationstheke und eine gemütliche Sitzgruppe mit neu gestalteter Zeitungsecke eingerichtet worden, die im Eingangsbereich zum Verweilen einlädt. Die Bibliothek erhielt einen frischen Teppichboden und die Arbeitsplätze entlang der Regalreihen wurden mit Steckdosen inklusive USB-Anschlüssen ausgestattet. WLAN steht im gesamten Haus kostenlos zur Verfügung.
Neben gedruckten Medien ein elektronisches Angebot
„Neben unseren gedruckten Medien bietet die Bibliothek auch E-Books und ein elektronisches Zeitschriftenportal an. Rund 250 Zeitschriften sind derzeit im Abonnement, und über unseren Online-Katalog lässt es sich bequem recherchieren. Zudem ist eine Fernleihe über alle öffentlichen Bibliotheken möglich“, sagt Reichenbächer. Und er betont, dass die Diözesanbibliothek eine kirchliche Einrichtung ist, die allen Interessierten offensteht. „Ein Nutzerausweis kann unkompliziert beantragt werden – die Ausleihe und Nutzung der Medien ist kostenlos.“
Der inhaltliche Schwerpunkt der Bibliothek liegt auf dem Bereich Theologie, doch gehe das Angebot bewusst weit darüber hinaus. Der Bestand umfasse so auch viele Werke aus den Bereichen Kunst, Musik, Geschichte, Politik sowie Bücher zu aktuellen gesellschaftlichen Themen, in diesem Monat etwa eine Biografie der Philosophin Hannah Arendt, deren Todestag sich Anfang Dezember zum 50. Mal jährt, zum Ukrainekrieg oder zur Entwicklung Künstlicher Intelligenz.
Regal mit Neuerwerbungen im Eingangsbereich
„Auch landeskundliche Literatur zu Rottenburg und der Region hat bei uns einen Platz“, sagt der Bibliotheksleiter. Ein Regal mit Neuerwerbungen im Eingangsbereich werde regelmäßig aktualisiert und auf der Bibliothekshomepage werde eine Auswahl der monatlichen Neuerwerbungen regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht.
Mit insgesamt über 300.000 Büchern gehört die Diözesanbibliothek zu den bedeutenden wissenschaftlichen Bibliotheken der Region. Sie bewahre nicht nur einen großen Bestand an theologischer Fachliteratur, sondern auch mittelalterliche Handschriften, frühe Druckwerke sowie rund 60.000 Andachtsbildchen.
„Als kultureller Ort und Informationsdienstleister versteht sich die Einrichtung längst nicht nur als Ort des Forschens, sondern auch als Ort der Begegnung“, fügt Reichenbächer hinzu und verweist auf eine aktuelle Ausstellung mit historischen Exponaten aus dem Bibliotheksbestand, die noch bis Februar zu sehen ist.
Öffnungszeiten und Kontakt
Geöffnet
ist die Diözesanbibliothek in der Karmeliterstraße 9 in Rottenburg wie folgt: montags von 9 bis 15 Uhr, mittwochs von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr. Dienstags und donnerstags bleibt die Bibliothek geschlossen.
Eine Kontaktaufnahme
zur Diözesanbibliothek ist möglich via E-Mail an: info@bibliothek.drs.de
Mehr Informationen
zur Diözesanbibliothek gibt es unter: bibliothek.drs.de