Buntes Treiben am Familientag – für allerhand Kurzweil und Spielspaß ist gesorgt. Foto: Hans-Jürgen Kommert

Kaiserwetter herrschte auch am Tag vier des Kreiserntedankfestes, das die Landjugend Brigach auf dem Roßberg ausrichtete.

Der letzte Tag gehört zunächst den Familien, vor allem den Kindern. Und am Ende steht natürlich das beliebte Handwerkervesper, das längst nicht nur Handwerkern vorbehalten war.

Hunderte von „Eddi’s“ wurden verteilt, weil die Kinder entsprechende „Leistungen“ an den vielen Stationen der Kinderunterhaltung vollbrachten und sie mit Stempeln belegen konnten. Eddi ist das Maskottchen der EGT, die sich intensiv in das Fest mit eingebracht hatte und auch einige Stationen der Kinderunterhaltung betreute.

Die Bauern und ihre „Ernte“

Auch einige Marktstände regionaler bäuerlicher Erzeuger stellten ihre Waren vor und verkauften diese auch. Informationen gab es beim Stand des Badischen landwirtschaftlichen Hauptverbands (BLHV).

Ein kleiner Bauernmarkt mit leckeren regionalen Erzeugnissen rundet das Kreiserntedankfest ab. Foto: Hans-Jürgen Kommert

Zum Handwerkervesper spielte zunächst das Seniorenorchester des Blasmusikverbands auf, ab 20 Uhr bewiesen die Musikanten der Trachtenkapelle Stetten ihr Können.

Ein erstes Fazit zog dazu auch Felix Wentz, der Vorsitzende der Landjugend Brigach. Kaum Ausfälle, nur ein Volltrunkener, um den man sich kümmern musste – die Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes seien kaum gefordert gewesen.

Vandalismus als einziger Wermutstropfen

Allerdings habe es Sachbeschädigungen im Bereich der Bushaltestellen gegeben, dazu wurden Kanaldeckel herausgehoben und auf die Straße geworfen.

„Wir hatten letztlich vier tolle Tage. Dank der Mithilfe vieler Vereine aus der Umgebung haben wir das ganze Fest ganz gut gemeistert“, zeigte sich Wentz überzeugt. Tatsächlich gab es mehrfach Lob für eine überzeugende Leistung, selbst bei Hochbetrieb hielten sich die Wartezeiten in Grenzen.

Die Landjugend selbst lässt in diesem Herbst ihren Dorfhock im Brigachhaus „sausen“ – irgendwann müsse auch mal Schluss sein, so Wentz. „Zumal wir die nächsten beiden Jahre unsere „Zeitkonten“ bei helfenden Vereinen auch wieder ausgleichen müssen, so lautet der Deal“, nannte er Gründe. Deshalb richte ein Landjugendverein das Kreiserntedankfest auch nicht allzu oft aus – der Aufwand sei enorm. „Wir haben 1999 und 2014 bereits das Fest ausgerichtet, jetzt brauchen wir wieder ein paar normale Jahre“, betonte er.