Auf der Gemarkung Burladingen sollen Windräder gebaut werden. Warum sich dafür niemand interessiert, fragt sich ein Leser.
Nun soll es bald so weit sein, zehn Windmühlen für die Stadt Burladingen. Zehn Monster mit Spitzenhöhe von 240 Metern wie der Rottweiler Thyssen-Turm.
Noch bevor das Bauwerk fertig ist, ist ein Rückbaufonds nötig, damit das Geld für den Abriss vorhanden ist. Haben Sie als Bauherr das jemals gemacht?
In Spanien werden schon länger keine neuen Windräder mehr genehmigt. Die Belastungen für Menschen (Infraschall), Tiere und Landschaft stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Kabelnetze können nun mal keinen Strom speichern und Windstrom und Sonnenstrom sind nicht regelbar wie ein Kraftwerk.
Gebraucht werden bei steigender Elektrifizierung des Verkehrs und Gebäudeheizungen 50 Gaskraftwerke mit Erdgas aus der Pipeline betrieben. Mittlerweile herrscht Stromüberschuss bei viel Sonne und Wind, der dann subventioniert verkauft und bei Bedarf wieder subventioniert eingekauft wird. Nur die Subventionen ermöglichen eine politische Rentabilitätsrechnung mit den Folgen von Deindustrialisierung und Wohlstandsverlust.
Leider gibt es in Burladingen keine Bürgerinitiative wie Gegenwind Hohenzollern, die in Grosselfingen erfolgreich die Genehmigung verhindert hat. Bei zwei öffentlichen Sitzungen des Stadtrats zum Thema in Burladingen, war ich erstaunt, dass sich die Öffentlichkeit so gut wie nicht interessiert.
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