Von Schnee bedeckt: Das Regenrückhaltebecken Interkom Enz-Nagold in Simmersfeld Foto: Jansen

Wo könnten Flächen-Solaranlagen entstehen? In Simmersfeld waren einige vorgeschlagene Stellen nun Thema im Gemeinderat.

Der Gemeinderat Simmersfeld hat sich mit den Flächen für Solarenergie-Zellen im Teil-Flächennutzungsplan „Hochnagoldtal – Solarenergie“ der Verwaltungsgemeinschaft Altensteig beschäftigt. In diesem werden Flächen benannt, die sich als Standort für eine Flächen-Photovoltaik-Anlage eignen würden.

 

„Da hat sich jetzt ergeben, dass die Flächen, die wir vorgeschlagen haben, nicht auf Gegenliebe gestoßen sind“, erklärte Bürgermeister Jochen Stoll in der Sitzung.

Rückhaltebecken ist zu klein für Flächen-PV

Eigentlich war das Rückhaltebecken Interkom an der Oberweiler Straße dafür vorgesehen, mit Photovoltaikanlagen (PV) belegt zu werden. Nun sei die Frage aufgekommen, ob nicht das gesamte Grundstück für PV-Anlagen genutzt werden könne, da das Rückhaltebecken für eine Freiflächen-PV-Anlage zu klein sei.

In den Beratungen hatte der Gemeinderat beschlossen, landwirtschaftliche Flächen zu schonen. Dementsprechend wurde das Rückhaltebecken Interkom Enz-Nagold aus dem Plan herausgenommen.

Ebenfalls zu klein, um dort sinnvolle Außen-Solarflächen entstehen zu lassen, sind die Flächen an der Reutestraße und der Fünfbronner Straße, beide einen halben Hektar groß. Dementsprechend wurden auch sie aus dem Plan gestrichen.

Gut aufgestellt: Bei der Windkraft ist Simmersfeld gut dabei Foto: Jansen

Positiv für Simmersfeld ist dabei, dass es beim Thema Windkraft gut aufgestellt ist. Auf die Nachfrage von Gemeinderat Günter Lenk erklärte Bürgermeister Stoll, dass nicht komplett auf die Ausweisung möglicher PV-Flächen verzichtet werde, aber es gebe eben weniger Fläche. „Wir sind bei der Windkraft überproportional vertreten“, betonte er.

Der Gemeinderat stimmte geschlossen für die Herausnahme der Flächen aus dem Teilnutzungsplan.