Philip Pfrommer (von links) vom Unternehmen Pfrommer Gebäudetechnik in Würzbach, der Rektor der Realschule Bad Liebenzell, Stefan Schreiber, und der Bürgermeister der Kurstadt, Dietmar Fischer, freuen sich über die neue Pholtovoltaikanlage auf dem Dach der Reuchlin-Schulen.Foto: Krokauer Foto: Schwarzwälder Bote

Energie: Kohlendioxid wird eingespart

Bad Liebenzell. Die Stadt Bad Liebenzell will die Energiewende voranbringen. Die Reuchlin-Schulen in der Kernstadt bekommen deshalb eine Fotovoltaikanlage.

Auf Bauteil vier der Schule wurden inzwischen 118 Solarmodule montiert. Sie bringen eine Leistung von 44,25 Kilowatt peak. Auf Bauteil zwei kommen noch einmal 104 Solarmodule mit einer Leistung von 39 Kilowatt peak hinzu, so Philip Pfrommer, Technischer Leiter für die Fotovoltaik bei der Pfrommer Gebäudetechnik mit Sitz in Würzbach bei einem Pressegespräch vor Ort.

Das Unternehmen hat den Auftrag zur Installation der Fotovoltaikanlage bekommen. Die Gesamtleistung der Anlage auf beiden Dächern beträgt damit 83,25 Kilowatt peak.

Die Gesamtproduktion der Anlage liegt bei 87 000 Kilowattstunden. Den Gesamtverbrauch der Schule gibt Thomas Seeger vom Bauamt der Stadt Bad Liebenzell mit rund 98 000 Kilowattstunden an. Das entspricht dem Jahresverbrauch von rund 20 Fünf-Personen-Haushalten, so Seeger weiter.

Kohlendioxid einsparen

Mit der Fotovoltaikanlage sparen die Schulen rund 45 000 Kilowattstunden im Jahr ein. Das ist etwas weniger als die Hälfte des Strombedarfs der Schule.

Mit der Anlage werden rund 40 000 Kilogramm Kohlendioxid im Jahr vermieden, machte Pfrommer dabei deutlich. Nach seinen Worten kostet die Anlage knapp 90 000 Euro.

Bei dieser Gelegenheit sagte Seeger auch, dass auf dem Foliendach der Sporthalle keine Fotovoltaikanlage möglich sei. Der betreffende Baustatiker habe dies deutlich gemacht.

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