Durch Untersuchung der Brandstelle in Kehl am Mittwochmorgen soll unter anderem die Brandursache geklärt werden. Foto:  

Zu einer Untersuchung der Brandstelle einer Diskothek in Kehl kam es am Mittwochmorgen durch Brandsachverständige und Polizei.

Techniker der Kriminalpolizei waren am Mittwochmorgen gemeinsam mit drei Brandsachverständigen für Untersuchungen an der Brandstelle im Kehler Industriegebiet. Der Vor-Ort-Termin soll nähere Informationen liefern, um die Brandausbruchstelle ausfindig zu machen und die Schadenshöhe zu ermitteln, teilt die Polizei mit.

 

Im Fokus der Untersuchung am Brandort stehen hierbei die Fragen zur Brandursache, ob es sich um menschliches Versagen oder einen technischen Defekt handelt, im Fokus der Ermittler und Gutachter. Hierzu wurde ein Baukran angefordert, um die Suche nach relevanten Spuren zu erleichtern.

In der Nacht zum Sonntag, 29. März, war es in der Diskothek zu einem Großbrand gekommen. 750 Gäste des Clubs mussten evakuiert werden. Neben den drei noch vor Ort behandelten Betroffenen konnten noch drei weitere Personen festgestellt werden, die durch das Feuer leicht verletzt wurden.

Die Kriminalpolizei vernahm bisher 19 Personen

Zwei davon konnten bisher kontaktiert und zum Sachverhalt befragt werden. Mehr als 20 schriftliche Hinweise, Bilder und Videos gingen in ein dafür eingerichtetes Portal ein, die zum Teil auch von Relevanz für das laufende Verfahren sind. Die Kriminalpolizei konnte darüber hinaus 19 Personen zu den Vorkommnissen in der Nacht vernehmen.

Der Vor-Ort-Termin soll nähere Informationen liefern, um die Brandausbruchstelle ausfindig zu machen und die Schadenshöhe zu ermitteln. Aufgrund der kompletten Zerstörung des Tanzlokals kann noch nicht gesagt werden, wie lange es dauert, weitere Anhaltspunkte zur Aufklärung des Großbrandes zu bekommen.