In der Nacht auf Ostermontag wurde das Oberndorfer Ortsschild gestohlen. Sind seitdem Hinweise zum Verbleib eingegangen? Wir fragen bei der Polizei nach.
Wollte da etwa jemand ein Oberndorfer Souvenir mitnehmen? Seit der Nacht auf Ostermontag ist das Oberndorfer Ortsschild – aus Richtung Aistaig kommend – verschwunden. Kein Einzelfall, wie wir von der Polizei erfahren.
„Tatsächlich kommt es leider immer wieder zu Diebstählen von Ortsschildern“, teilt uns Fabian Herkommer, Pressesprecher im Polizeipräsidium Konstanz, mit. Im Zeitraum vom 30. Oktober bis 2. November 2025 sei beispielsweise die Ortstafel der Gemeinde Vöhringen entwendet worden. Im Zeitraum 29. August bis 1. September 2025 war es das Ortsschild von Hausen ob Verena, am 1. Mai 2025 wurde die Ortstafel Bösingen gestohlen.
Ein sehr prominentes Beispiel ist die schleswig-holsteinische Kommune Wacken, wo das gleichnamige Metal-Festival stattfindet.
50er-Schild vorübergehend montiert
Droht ohne Ortsschild nun, dass die Verkehrsteilnehmer innerorts schneller als die zugelassenen 50 Kilometer pro Stunde fahren? Dem hat die Straßenmeisterei vorgegriffen, in dem sie vorübergehend ein 50er-Schild montiert hat – „da der Ortseingang und somit auch die Verpflichtung zur Einhaltung der innerorts geltenden Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als solcher erkennbar ist“, erklärt Herkommer.
Die Straßenmeisterei sei umgehend über das Fehlen des Schildes in Kenntnis gesetzt. Von dort müsse jetzt ein neues Ortsschild bestellt werden, teilt der Polizei-Pressesprecher mit. Die Kosten hierfür lägen bei etwa 250 Euro.
Und ist man einem möglichen Täter bereits auf der Spur? „Bislang gingen leider keine Hinweise beim Polizeirevier Oberndorf ein“, teilt uns Fabian Herkommer zu den Ermittlungen wegen Diebstahls mit. Sollte doch noch ein Täter festgestellt werden können, dann droht diesem eine Geldstrafe.