Gleich zwei sogenannte Erlkönige waren am Mittwoch in Lahr unterwegs. Warum, und vor allem: welche Modelle verbargen sich hinter der Tarnung?
Die Autos waren wie für getarnte Prototypen üblich fast vollständig mit Folie beklebt, die das genaue Aussehen und technische Neuerungen verschleiern soll.
Der Hersteller war dennoch auf den ersten Blick zu erkennen: Ingolstädter Kennzeichen bedeutet Audi. Zudem steuerten die beiden SUV, die einen Mitarbeiter des hiesigen Autohauses Graf Hardenberg im Schlepptau hatten, die Schnellladesäulen auf dem Obi-Parkplatz im Mietersheimer Götzmann an.
„Erprobungsfahrten“ mit Spezialteilen
Auf Nachfrage bestätigten die Testfahrer sodann auch, dass es sich bei den Erlkönigen um zwei vollelektrische „Q 6 e-tron“ handelt. In Fachmedien war das Modell, das 2024 auf den Markt kommen und ab 70 000 Euro zu haben sein soll, bereits mit weit weniger Tarnung zu sehen. Warum dann die strikte Geheimniskrämerei in Lahr?
Nach Informationen unserer Redaktion waren die Audis bei „Erprobungsfahrten“ in der Region mit nicht serienmäßigen – und damit noch unbekannten – Teilen ausgestattet.