Das Schullandheim im Waldorado wird den Schülern sicher noch lange als spannende und abwechslungsreiche Zeit in Erinnerung bleiben. Foto: Schule

Die sechsten Klassen der Erhard-Junghans-Schule Schramberg verbringen spannende Tage im Waldorado bei Bad Mergentheim.

Beim Schullandheimaufenthalt der sechsten Klassen der Erhard-Junghans-Schule Schramberg standen Gemeinschaft, Naturerlebnisse und spannende Abenteuer im Mittelpunkt. Insgesamt machten sich mehr als 90 Schüler der Klassen 6a bis 6d gemeinsam auf den Weg ins Waldorado bei Bad Mergentheim, wo ein abwechslungsreiches Programm auf sie wartete, heißt es in einer Mitteilung.

 

Zelte mitten in der Natur

Begleitet wurden sie von den Klassen- und Begleitlehrkräften Mihaela Schwarz, Carmen Urbat, Regina Diffenhard, Sarah Taubner, Andreas Dold und Fritz Geray-Weiß. Bereits die Anreise sorgte für Vorfreude: Früh morgens trafen sich die Klassen an der Karl-Diehl-Halle, bevor es mit dem Bus Richtung Schullandheim ging. Nach der Ankunft erkundeten die Schüler zunächst das Gelände und bezogen ihre Unterkünfte.

Übernachtet wurde entweder in der Katzenberghütte mit großen Schlafsälen oder in Zelten mitten in der Natur. Besonders die „Wolfsnacht“ sorgte bei vielen Kindern für Begeisterung. Am Lagerfeuer wurden gemeinsam Würste gegrillt und Stockbrot gebacken, ehe sich alles um das Leben der Wölfe drehte. So waren viele überrascht, dass Wölfe sehr soziale Familientiere sind.

Bisschen gruselig

Geschichten, Informationen und die besondere Stimmung am Abend machten dieses Erlebnis für viele unvergesslich. „Am spannendsten war es, als wir nachts draußen unterwegs waren und überall Geräusche aus dem Wald gehört haben. Das war ein bisschen gruselig, aber gleichzeitig richtig cool“, erzählte eine Schülerin begeistert. Auch der Besuch im Wildpark bei Bad Mergentheim, einem der artenreichsten Parks in Europa, war ein Höhepunkt des Aufenthalts. Die Schüler zeigten sich begeistert vom Anblick des Braunbären und der Wildkatzen. Beim Kooperationstag „Waldabenteuer“ war schließlich Teamwork gefragt: Beim „Eisschollenspiel“ mussten die Schüler, eingeteilt in Gruppen, gemeinsam eine Strecke von etwa 15 Metern mithilfe von Kartonschollen überwinden, ohne den Boden zu berühren. Nachdem teilweise erste Versuche scheiterten, überdachten die Gruppen ihre Vorgehensweise – mit Erfolg: Beim zweiten Anlauf meisterten alle gemeinsam die Aufgabe. Neben all den Programmpunkten blieb aber auch genügend Zeit zum gemeinsamen Spielen, Lachen und Entdecken.